Hochdonn in Schleswig-Holstein


Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: KLG Burg-Süderhastedt
Koordinaten: 54° 2′ N, 9° 17′ O
Höhe: 4 m ü. NN
Fläche: 5,46 km²
Einwohner: 1281
Bevölkerungsdichte: 235 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25712
Vorwahlen: 04825, 04827
Kfz-Kennzeichen: HEI
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 051
Adresse der
Amtsverwaltung:
Holzmarkt 7
25712 Burg/Dithm.
Webpräsenz: www.findcity.de/25712e
Bürgermeister: Gerd Raabe (CDU)
Lage der Gemeinde Hochdonn im Kreis Dithmarschen

Hochdonn ist eine amtsangehörige Gemeinde in der Amt Kirchspielslandgemeinde Burg-Süderhastedt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Auf dem Gemeindegelände befindet sich eine 42 Meter hohe, zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Kanal. Die Eisenbahnstrecke ("Marschbahn"), die 1920 auf diese Trasse verlegt wurde, war die erste Anbindung des Ortes an das deutsche Fernverkehrsnetz; der nächste Bahnhof befindet sich in Burg (Dithmarschen). Ebenso finden sich dort am Kanal ein Lösch- und Ladeplatz sowie eine der fünf Kanalfähren zwischen Brunsbüttel und Rendsburg, auf denen auch Autos und Fußgänger den Kanal überqueren können. Die Fähre gehört heute zum Verlauf der Bundesstraße 431.

Geschichte

Der Ort entstand Mitte des 19. Jh. auf dem Hochdonner Moor als Teil der Bauernschaft Eggstedt. Er gehörte bis 1934 zur Gemeinde Kirchspielslandgemeinde Süderhastedt. Zunächst ausschließlich von der Agrarwirtschaft geprägt, erhielt er seit 1887 durch den Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals neue Wirtschaftsgrundlagen. Die Einwohner verkauften Land, fanden zusätzliche Arbeit und besorgten die Unterbringung und Verpflegung der hinzukommenden auswärtigen Arbeiter. Die Erweiterung des Kanals ab 1907 bewahrte die neuen Einkommensquellen, ebenso der Bau der Hochbrücke ab 1913.

Politik

Wappen

Die im Wappen abgebildete Hochdonner Eisenbahnbrücke, die das Landschaftsbild auf weite Sicht prägt, brachte 1920 den Anschluss der Gemeinde an das Schienennetz. Die Siedlung Hochdonn liegt auf einer Kette flacher Binnendünen, die in vorgeschichtlicher Zeit bewaldet gewesen sein mögen. Darauf und auf die Anpflanzung im Bereich des „Hochdonner Berges” bezieht sich der Eichenzweig. Die Schildfarbe Grün zeigt, dass die Landwirtschaft für den Ort nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch heute noch weitgehend die wichtigste Erwerbsgrundlage ist.




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Informationsportal über Hochdonn in Schleswig-Holstein - 25.5.2012