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Höchst im Odenwald ist eine Gemeinde im Odenwaldkreis in Hessen (Deutschland). GeografieGeografische Lage
Nachbargemeinden und -kreiseHöchst grenzt im Norden an die Stadt Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und die Stadt Breuberg, im Osten an die Gemeinde Lützelbach, im Süden an die Stadt Bad König, im Südwesten an die Gemeinde Brensbach, sowie im Westen an die Gemeinde Otzberg (Landkreis Darmstadt-Dieburg). GliederungZur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Höchst die Ortsteile Annelsbach, Dusenbach, Forstel, Hassenroth, Hetschbach, Hummetroth, Mümling-Grumbach und Pfirschbach. GeschichteDas Höchster Becken war, wie andere günstig gelegene Plätze im Mümlingtal, spätestens seit der Jungsteinzeit dauerhaft besiedelt. Zahlreiche steinzeitliche Spuren sowie Funde aus keltischer und römischer Zeit zeugen davon. Im Ortsteil Hummetroth wird eine römische villa rustica aus dem 2. Jahrhundert freigelegt und soll restauriert werden. Die erste urkundliche Erwähnung von Höchst datiert auf das Jahr 1156. Im Mittelalter herrschten u. a. die Herren von Breuberg, die Grafen von Wertheim, die Herren von Eppstein und die Grafen von Erbach. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges ist der Ort fast ausgestorben und erholt sich nur sehr langsam. Durch die Gebietsreform in Hessen wurde 1969 die bis dahin selbständige Gemeinde Annelsbach eingemeindet. 1971 folgten Forstel, Hummetroth, Pfirschbach, Hassenroth, Mümling-Grumbach, Hetschbach und Dusenbach. PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
BürgermeisterBei der Bürgermeisterwahl am 5. Februar 2006 wurde Reiner Guth (KAH) mit 64,3 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Der Gegenkandidat Jürgen Hild (SPD) erhielt 35,7 %. PartnerschaftenDie Gemeinde Höchst im Odenwald unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
VerkehrHöchst, wie auch Hetschbach und Mümling-Grumbach sind durch die Odenwaldbahn an Frankfurt, Darmstadt, Hanau sowie Erbach und Eberbach angeschlossen. VeranstaltungenJedes Jahr im Mai findet in Höchst das viertägige Apfelblütenfest statt. Zu diesem Anlass wird auch eine Apfelblütenkönigin gekürt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
