Höpfingen in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Neckar-Odenwald-Kreis
Koordinaten: 49° 36′ N, 9° 26′ O
Höhe: 377 m ü. NN
Fläche: 30,47 km²
Einwohner: 3262
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74746
Vorwahl: 06283
Kfz-Kennzeichen: MOS
Gemeindeschlüssel: 08 2 25 039
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Heidelberger Straße 23
74746 Höpfingen
Webpräsenz: www.hoepfingen.de
Bürgermeister: Ehrenfried Scheuermann

Höpfingen ist eine kreisangehörige Gemeinde in Baden-Württemberg.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemarkung liegt auf der Südostabdachung des hinteren Odenwalds und hat Anteil am nördlichen Bauland. Das Gemeindegebiet liegt teilweise im Naturpark Neckartal-Odenwald zwischen 308 und 446 Meter Höhe.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen:

  • Höpfingen
  • Waldstetten (Baden)

Geschichte

Höpfingen gehörte bis 1803 zum Fürstbistum Würzburg. Nach Auflösung der kirchlichen Territorien als Folge der Säkularisation durch den Reichsdeputationshauptschluss wurde Höpfingen 1803 dem Fürstentum Leiningen zugeschlagen, nach dessen Auflösung im Zuge der Mediatisierung von 1806 wurde die Gemeinde in das Großherzogtum Baden eingegliedert.

1911 wurde die 10 Kilometer lange Eisenbahnstrecke der Madonnenlandbahn zwischen Hardheim - Walldürn in Betrieb genommen. Höpfingen war die einzige Zwischenstation auf der Strecke.

Während des Zweiten Weltkrieges befand sich auf Höpfinger Gemarkung in der Nähe des Ortsteils Schlempertshof ein Flugplatz der Wehrmacht. Zu diesem Flugplatz führte eine in Walldürn abzweigende Stichbahn.

Bei der Gemeindereform 1971 wurde die früher selbstständige Gemeinde Waldstetten (Baden) in die Gemeinde Höpfingen eingegliedert.

Politik

Wappen

In Silber (Weiß) auf grünem Boden stehend der hl. Ägidius mit silberner (weißer) Albe, rotem Chorrock und roten Schuhen, schwarzer Stola und rot-bordierter silberner (weißer) Mitra, in der Rechten ein schwarzes Buch, in der Linken einen goldenen (gelben) Krummstab haltend, hinter ihm stehend eine schwarze Hirschkuh mit schwarzem Pfeil in der Brust. - Das Wappenbild, das den hl. Ägidius, den Patron der Pfarrkirche, mit seinen Attributen zeigt, erscheint bereits in dem 1777 angefertigten Gerichtssiegel.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 27 zwischen Walldürn und Hardheim. Höpfingen lag früher an der eingleisigen Bahnstrecke Walldürn - Hardheim. Sie war an die Strecke Seckach - Miltenberg angeschlossen. Der Reisezugbetrieb wurde 1954, der endgültige Fahrbetrieb 1999 eingestellt. Im Jahr 2004 wurden die Gleisanlagen auf der Gemarkung Höpfingen entfernt. Einzige Erinnerung an die ehemalige Bahnstrecke ist der überwucherte Bahndamm.

Freizeit- und Sportanlagen

  • gut ausgebaute und markierte Wanderwege
  • große Sporthalle
  • Familienbad (Hallenbad mit Sauna und Solarium)
  • Tennishalle
  • Reitplatz und Reithalle
  • Beachvolleyballanlage
  • Jugendzentrum Höpfingen
  • Kleintierzuchtanlage am Sportplatz

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Region sind viele Bildstöcke, Flurkreuze und Kapellen zu finden, die dem Madonnenländchen seinen Namen gaben.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Blütenfest im Frühjahr
  • Gockelfescht des Kleintierzuchtverein Mitte Juni
  • Sportfest des TSV Höpfingen am letzten Wochenende im Juli
  • Schlachtfest der FGH70 Höpfemer Schnapsbrenner Mitte August
  • Das viertägige Zwetschgenfest am ersten Oktoberwochenende jeden Jahres
  • Weihnachtsmarkt am ersten Samstag im Advent
  • Lockalschau des Kleintierzuchtvereins Mitte November
  • Weihnachtskonzert des Musikvereins am 1. Weihnachtsfeiertag



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Höpfingen in Baden-Württemberg - 25.5.2012