Hohburg in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Leipzig
Landkreis: Muldentalkreis
Koordinaten: 51° 25′ N, 12° 48′ O
Höhe: 120 m ü. NN
Fläche: 37,56 km²
Einwohner: 3028
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04808
Vorwahl: 034263
Kfz-Kennzeichen: MTL
Gemeindeschlüssel: 14 3 83 160
Gemeindegliederung: 7 Ortschaften
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Friedensstraße 36
04808 Hohburg
Webpräsenz: www.hohburg.de
Bürgermeister: Heinz Kummer

Hohburg ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie kreisangehörige Gemeinde im Norden des Muldentalkreises in Sachsen.

Geographie und Verkehr

Hohburg liegt ca. 8 km nordöstlich von Wurzen und ca. 15 km südöstlich von Eilenburg entfernt. Es liegt inmitten der gleichnamigen Hohburger Berge auch Hohburger Schweiz genannt. Diese Quarzporphyrerhebungen ragen markant bis zu 120 m aus der umgebenden Ebene heraus. Höchste Erhebung ist der Löbenberg mit 240 m ü. NN. dicht gefolgt vom Gaudlitzberg (219 m ü. NN), Burzelberg (217 m ü. NN) und Galgenberg (213 m ü. NN). Südlich von Hohburg befindet sich der "Kleine Berg" mit einer Erhebung von 206 m ü. NN. Im zwischen den Hohburger Bergen liegenden Tal fließt der Lossabach durch Müglenz, Hohburg, Klein- und Großzschepa zur Mulde bei Thallwitz.

Nördlich der Gemeinde verläuft die B 87 und südlich die B 6. Durch die Gemeinde führt die Bahnstrecke Eilenburg–Wurzen, welche nur noch ab Lüptitz Richtung Eilenburg für den Güterverkehr genutzt wird. Auf Grund des Ausbaus der Bahnstrecke Leipzig - Dresden zur ICE-Strecke, wurde die Anbindung in Wurzen zurückgebaut.

Geschichte

Die Ortsteile Hohburg und Lüptitz werden im Jahr 1185 erstmals erwähnt. Die Besiedlungsgeschichte reicht aber nachweislich bis in die Altsteinzeit zurück. Durch die günstige Lage in der hügeligen Region bedingt, wurden schon ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. (slawische Besiedlungszeit) nacheinander fünf Burgen erbaut. Diese wurden immer wieder ausgebaut und erst im frühen Mittelalter geschleift. Die laténezeitliche Burganlage auf dem Burzelberg war eine der ältesten Steinarchitekturen in Sachsen. Die Dörfer Großzschepa, Hohburg, Kleinzschepa, Lüptitz, Müglenz, Watzschwitz und Zschorna schlossen sich im Jahr 1993 zur jetzigen Großgemeinde Hohburg zusammen.

Wirtschaft

Von 1901 bis 1965 wurde bei Hohburg Kaolin abgebaut. Auch wird in den Hohburger Bergen Quarzporphyr abgebaut.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Hohburg gehören folgende Ortschaften:

  • Hohburg
  • Großzschepa
  • Kleinzschepa
  • Lüptitz
  • Zschorna
  • Watzschwitz
  • Müglenz

Sehenswürdigkeiten

  • ehemaliger Kaolintagebau (Badesee mit Liegewiesen und Wanderwegen)
  • Hohburger Berge mit Naturdenkmal Schwarze Wand
  • Wind- und Gletscherschliffe im Kleinen Berg
  • Museum Steinarbeiterhaus
  • Heimatmuseum Großzschepa
  • Wolfsberg-Steinbruch und Spitzberg bei Lüptitz
  • Kirche in Müglenz
  • Schloss in Müglenz
  • Schloss in Zschorna

Sport

Die ehemaligen Steinbrüche in den Hohburger Bergen dienen schon seit den zwanziger Jahren des vorherigen Jahrhundert als Klettergebiet. Derzeit kann an über 250 Routen an den bis zu 40 m hohen Wänden geklettert werden.

Bildung

Die Gemeinde bildet mit der Gemeinde Falkenhain einen Schulzweckverband. Die Grundschule befindet sich in Hohburg, die Mittelschule in Falkenhain.

Städtepartnerschaften

Bodelshausen im Landkreis Tübingen




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Informationsportal über Hohburg in Sachsen - 25.5.2012