Hohenpolding in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Erding
Verwaltungsge-
meinschaft:
Steinkirchen
Koordinaten: 48° 23′ N, 12° 8′ O
Höhe: 488 m ü. NN
Fläche: 27,42 km²
Einwohner: 1431
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84432
Vorwahl: 08084
Kfz-Kennzeichen: ED
Gemeindeschlüssel: 09 1 77 121
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Hohenpolding
Am Kirchberg 2
84439 Steinkirchen
Webpräsenz: www.hohenpolding.de
Bürgermeister: Heribert Niedermaier

Hohenpolding ist eine Gemeinde im nordöstlichen Landkreis Erding (Regierungsbezirk Oberbayern) und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Steinkirchen.

Der Ort liegt im wald- und hügelreichen Holzland, etwa 23 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Erding und 19 Kilometer südlich von Landshut. Die nördliche Gemeindegrenze bildet die Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern. Im Westen führt die Bundesstraße 15 am Ort vorbei.

Geschichte

Der Ort tauchte urkundlich erstmals im Jahr 998 unter seinem lateinischen Namen alto baldingae auf.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurde 1972 die Gemeinde Sulding nach Hohenpolding eingemeindet.

Seit 1978 bildet Hohenpolding zusammen mit den Gemeinden Inning a.Holz, Kirchberg und Steinkirchen die Verwaltungsgemeinschaft Steinkirchen.

Wappen und Fahne

Das Wappen der Gemeinde Hohenpolding wurde am 8. Februar 1983 festgelegt: "Über silbernem Schildfuß, darin zwei grüne Seeblätter an gekreuzten Stielen, in Blau nebeneinander eine silberne heraldische Lilie mit einer goldenen Krone anstelle des Bundes und ein silbernes Kreuz, dessen senkrechter Balken von einer goldenen Krone überdeckt wird."

Die heutige Gemeinde Hohenpolding besteht aus den ehemaligen Gemeinden Sulding und Hohenpolding. Die wohl schon im 8. Jahrhundert gegründete Kirche von Hohenpolding trägt heute das Patrozinium "Mariä Heimsuchung". Darauf weisen im neuen Gemeindewappen Lilie und Krone als Mariensymbole hin. Das Kreuz (mit Krone) steht für die Kirche von Sulding (Patrozinium "Kreuzerhöhung St. Helena"). Die beiden Seeblätter im Schildfuß des Wappens erinnern an das Kloster Frauenchiemsee, das als Grundherr für die Geschichte des Gemeindegebiets von Bedeutung war. Die grüne Tingierung soll die vorwiegend landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde symbolisieren.

Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Fahne mit den Farben Weiß-Grün-Gelb.

Sehenswürdigkeiten

In Hohenpolding und den dazugehörigen Ortsteilen stehen drei Kirchengebäude:

  • Pfarrkirche Mariae Heimsuchung in Hohenpolding, erbaut 1752
  • Filialkirche St. Johannes und Paulus in Amelgering, erbaut um 1755
  • Filialkirche Hl. Kreuzauffindung in Sulding, in ihrer heutigen Form erbaut 1703

Ehrenbürger

  • Josef Lechner, Landwirt
  • Georg Lechner, Schmied
  • Hermann Oberwallner, Bürgermeister
  • Ferdinand Diemer, Lehrer
  • Johann Sinseder, Pfarrer
  • Korbinian Bayerstorfer, Bürgermeister
  • Georg Rieder, Landwirt
  • Georg Zehentner, Bürgermeister
  • Johann Becher, Schulleiter



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Informationsportal über Hohenpolding in Bayern - 25.5.2012