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Die amtsangehörige Gemeinde Hohwacht (Ostsee) liegt im Kreis Plön und gehört zur Landschaft Wagrien. Sie besteht aus den Ortsteilen Hohwacht, Haßberg, Neudorf, Niedermühle und Schmiedendorf. Der Ortsname wurde 1557 als Hohenwacht erstmals erwähnt. Seine Bedeutung als Hafen hat Hohwacht aufgrund der neu gebauten Eisenbahn von Malente nach Lütjenburg verloren, mit der jedoch auch erste Erholungssuchende aus den Städten kamen, vor allem nach Haßberg, wo ein erstes Kurzentrum entstand, das jedoch auf Betreiben des Guts Neudorf wieder stillgelegt wurde. Inzwischen wurde auch der Personenverkehr auf der Eisenbahnstrecke eingestellt. Gegen Ende des II. Weltkriegs befand sich in der Ortsmitte ein KZ-Aussenkommando. Hier fertigten 200 KZ-Häftlinge und 300 Zwangsarbeiter aus 12 Nationen unter SS-Aufsicht Steuerungsteile für die Rakete "V 2". Den Titel Ostseeheilbad erhielt Hohwacht 1986. Sehenswert sind die, in ihrer Ursprünglichkeit in Deutschland sonst nirgendwo mehr erhaltenen Badehütten, direkt im Ort in den Dünen. Diese, in Skandinavien noch verbreitete Badekultur, fand hier vorerst ihre letzte Enklave. Gut NeudorfGut Neudorf hat Getreide von Alt-Hohwacht aus verschifft. Das Herrenhaus und mehrere Gebäude des Guts sind heute noch erhalten. Besonders interessant ist die Geschichte des Gutes, das ist auch heute noch im Besitz der Familie von Buchwaldt ist. WirtschaftUrsprünglich war Hohwacht durch Landwirtschaft und Fischerei geprägt, heute ist jedoch durch die Qualifikation als Ostseeheilbad der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
