
|
Horgenzell ist eine Gemeinde im Landkreis Ravensburg. GeografieGeografische LageDie Gemeinde Horgenzell liegt zwischen Bodensee und oberschwäbischem Hügelland etwa zehn Kilometer westlich von Ravensburg. Die Entfernung nach Friedrichshafen am Bodensee beträgt etwa 20 Kilometer. NachbargemeindenNachbargemeinden sind Wilhelmsdorf, Fronreute, Berg und die Ortschaften Schmalegg und Taldorf der Stadt Ravensburg (alle Landkreis Ravensburg) sowie die Gemeinden Oberteuringen und Deggenhausertal im Bodenseekreis. GemeindegliederungDie Gemeinde Horgenzell entstand 1972 aus den ehemals selbständigen Gemeinden Hasenweiler, Kappel, Wolketsweiler und Zogenweiler. 1974 kam der Ortsteil Tepfenhart dazu. GeschichteDie Gemeinde wurde im Jahr 1094 erstmals urkundlich als Horguncella erwähnt. Die Herkunft dieses Ortsnamens ist bis heute nicht eindeutig geklärt. ReligionenHorgenzell ist wie das gesamte Umland römisch-katholisch geprägt. Die Gemeinde ist Sitz folgender Pfarreien, die alle zum Dekanat Ravensburg gehören:
Die evangelische Kirchengemeinde Wälde-Winterbach umfasst Mitglieder, die in 60 Dörfern, Weilern und Einzelhöfen im gesamten Gebiet der Gemeinde Horgenzell und in der Ravensburger Ortschaft Schmalegg leben. Die Diaspora-Gemeinde gehört zum Dekanat Ravensburg und hat 830 Gemeindeglieder (Stand: 2004). Kultur und SehenswürdigkeitenMusikMV Horgenzell, MV Hasenweiler, MV Zogenweiler, MV Wilhelmskirch, Jugendchor, Männergesangsverein. SportSV Horgenzell Regelmäßige VeranstaltungenSommerfest, Nikolaus Crosslauf, Brunnenfest. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrHorgenzell liegt an der L 288 Ravensburg - Pfullendorf und der L 290 Friedrichshafen - Saulgau. Die Gemeinde ist mit einigen Buslinien u.a. mit Ravensburg verbunden und gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an. RundfunksenderIm Ortsteil Wilhelmskirch wird seit 1951 ein Rundfunksender für Mittelwelle betrieben. Der Sender wird auch als "Sender Ravensburg" bezeichnet, befindet sich aber auf dem Gebiet der Gemeinde Horgenzell direkt an der Grenze zu Ravensburg. Die Anlage gehörte von 1951 bis 1964 dem damaligen SWF, der dort auf der Frequenz 1538 kHz sendete. 1964 wurde die Anlage an die damalige Deutsche Bundespost (heute Deutsche Telekom AG) übergeben, die von diesem Zeitpunkt an die Anlage zur Verbreitung des Programms des Deutschlandfunks auf der Frequenz 755 kHz ( seit 1978 756 kHz) mit einer Leistung von 100kW nutzt. Als Antennenanlage kommen heute zwei gegen Erde isolierte selbststrahlende Sendemasten von 120 Meter Höhe zum Einsatz, die 1951 und 1978 errichtet wurden. Die geographischen Koordinaten der beiden Sendemaste lauten 47° 47′ 10″ N N 9° 31′ 16″ O und 47° 47′ 11″ N 9° 31′ 12″ O. Bildung
Literatur
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
