Hünstetten in Hessen


Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Rheingau-Taunus-Kreis
Koordinaten: 50° 13′ N, 8° 10′ O
Höhe: 360 m ü. NN
Fläche: 50,56 km²
Einwohner: 10.201
Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65510
Vorwahlen: 06126, 06128, 06438
Kfz-Kennzeichen: RÜD
Gemeindeschlüssel: 06 4 39 007
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Lagersboden 5
65510 Hünstetten
Webpräsenz: www.gemeinde-huenstetten.de
Bürgermeister: Axel Petri

Hünstetten ist eine kreisangehörige Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen, Deutschland.

Geografie

Geografische Lage

Hünstetten liegt im Taunus nördlich des Hauptkamms, zwischen Limburg und der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Nachbargemeinden und -kreise

Hünstetten grenzt im Norden an die Gemeinde Hünfelden, im Nordosten an die Stadt Bad Camberg (beide Kreis Limburg-Weilburg), im Osten an die Stadt Idstein, im Süden an die Stadt Taunusstein, sowie im Westen an die Gemeinden Hohenstein und Aarbergen (alle Rheingau-Taunus-Kreis).

Gliederung

Hünstetten besteht aus den Ortsteilen:

Ortsteil Einwohner
Bechtheim 952
Beuerbach 1.177
Görsroth 1.266
Kesselbach 733
Ketternschwalbach 488
Limbach 768
Oberlibbach 608
Strinz-Trinitatis 1014
Wallbach 1.045
Wallrabenstein 2.150

Die Einwohnerzahlen basieren auf Daten zum 31. Dezember 2006.

Geschichte

Durch die hessische Gebietsreform schlossen sich 1972 die Gemeinden Bechtheim, Beuerbach, Görsroth, Kesselbach, Ketternschwalbach, Limbach, Oberlibbach, Strinz-Trinitatis, Wallbach und Wallrabenstein zur Gemeinde Hünstetten zusammen. Der Name Hünstetten entstand durch die "Hühnerstraße" (B 417), an der die meisten Ortsteile liegen.

Der Ortsteil Wallrabenstein wurde bei der Gebietsreform zwangseingemeindet.

Wappen

Die offizielle Blasonierung des vom Staatsarchiv Darmstadt im Dezember 1979 genehmigten Wappens lautet „In Gold ein roter Balken zwischen zwei roten Flanken, begleitet oben von vier (2,2), unten von sechs (2,2,2) blauen Doppel-T-Kopfschäften.” Das Wappen wurde nach den Vorgaben der Gemeinde durch den Bad Nauheimer Heraldiker Heinz Ritt gestaltet. Die zehn Hünengräber symbolisieren die zehn ehemals selbstständigen Gemeinden und der rote Buchstabe „H” den Anfangsbuchstabe der 1972 entstandenen Großgemeinde. Der Querbalken des Buchstaben H stellt gleichzeitig die „Hühnerstraße” dar, die aus Richtung Wiesbaden gesehen 4 von 6 Ortsteilen trennt.

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:

SPD 16 Sitze
CDU 11 Sitze
Die Grünen 3 Sitze
F.D.P. 1 Sitz 

Städtepartnerschaften

Hünstetten unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

  • Neukirchen am Großvenediger in Österreich seit 1976.

Wirtschaft

Hünstetten war ländlich geprägt und die Landwirtschaft spielt auch heute noch eine Rolle. Insgesamt jedoch hat sich die Gemeinde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer Wohnsitzgemeinde gewandelt. Es gibt etwa 800 Arbeitsplätze am Ort; das bedeutet, dass die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde verdient, bedingt durch die gute Straßenanbindung hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet.

Verkehr

Die Gemeinde ist mit der acht Kilometer entfernten Anschlussstelle Idstein der A 3 gut an das Fernstraßennetz angebunden. Zusätzlich verläuft die Bundesstraße 417 durch den Ort. Die Entfernung nach Wiesbaden beträgt 22 km, nach Mainz 26 km und nach Frankfurt 50 km.

Bildungseinrichtungen

  • Integrierte Gesamtschule (IGS Wallrabenstein) in Wallrabenstein
  • Rabenschule (Grundschule) in Wallrabenstein
  • Panoramaschule (Grundschule) in Görsroth



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Informationsportal über Hünstetten in Hessen - 25.5.2012