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Hürtgenwald ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Düren. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt im Nationalpark Eifel in der Rureifel und im Naturpark Nordeifel. Der höchste Punkt im Gemeindegebiet liegt auf 566 m ü. NN, der niedrigste auf 170 m ü. NN. Nachbargemeindenim Kreis Düren
im Kreis Aachen
Gemeindegliederung
Am 1. Dezember 2005 waren 9.054 Menschen in der Gemeinde gemeldet. Die Ortsteile Simonskall und Vossenack sind als Erholungsorte anerkannt. GeschichteIm Gemeindebereich fand 1944 die Allerseelenschlacht um Vossenack und Hürtgen statt, bei der etwa 50.000 Soldaten starben. Gerneral James Gawin, der Kommandeur der 82. US-Fallschirmjägerdivision, urteilte nach dem Kampf:
Die Schlacht im Hürtgenwald tobte vom September 1944 bis zum Februar 1945. Im Ortsteil Bergstein finden sich heute noch am Burgberg Reste eines mittelalterlichen Burghügels mit Aussichtsturm sowie ein Bunker des Westwalls. EingemeindungenAus dem im 19. Jahrhundert durch die Verschmelzung der Bürgermeistereien Straß und Bergstein entstandenen Amt Straß-Bergstein (Verwaltungssitz in Gey) ging am 1. Juli 1969 die Gemeinde Hürtgenwald hervor. Das Amt Straß-Bergstein umfasste acht Gemeinden, nämlich Bergstein-Zerkall, Brandenberg, Gey, Großhau, Hürtgen, Kleinhau, Straß-Langenbroich-Horm und Untermaubach-Bilstein. Ab 1969 bestand das Amt Straß-Bergstein aus den Gemeinden Hürtgenwald und Untermaubach-Bilstein. Am 1. Januar 1972 erfolgte die letzte kommunale Neugliederung, wobei die Gemeinde Hürtgenwald die heute zu ihr gehörden Orte erhielt. PolitikGemeinderatDie 28 Sitze des Gemeinderat verteilen sich wie folgt:
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004) WappenDas Wappen ist ein dreigeteilter Schild: Auf grünem Grund ein goldgelber Göpel und je ein silberweißer Kiefernzapfen in den drei grünen Feldern. Der Göpel teilt das Wappen auf, wodurch die Zusammensetzung von Hürtgenwald aus verschiedenen Ortschaften symbolisiert werden soll, die früher zu den Ämtern Straß, Bergstein und Simmerath gehörten. Die Zapfen verweisen auf die umliegenden Wälder, die das Landschaftsbild prägen. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
Ehrenfriedhöfe im HürtgenwaldDie beiden Ehrenfriedhöfe im "Hürtgenwald" sind der Ehrenfriedhof Vossenack in Vossenack ca. 500 Meter hinter dem Ortsende an der Simonskaller Straße und der Ehrenfriedhof Hürtgen in Hürtgen ca. 500 Meter hinter dem Ortsende unmittelbar an der Bundesstraße 399, jeweils aus Richtung Düren gesehen. Bauwerke
Wirtschaft und InfrastrukturMaubacher BleibergVon 1948 bis 1968 wurde neben dem Ort Horm im Maubacher Bleiberg Erzabbau betrieben. Später befand sich hier die Mülldeponie für den Kreis Düren. VerkehrDie Bundesstraße B399 durchzieht die Gemeinde von Nordosten nach Südwesten zwischen den Ortschaften Gey und Raffelsbrand, die L 11 von Südosten nach Nordwesten zwischen den Gemeindeteilen Kleinhau und Zerkall. Bildung
Literatur
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