
|
Igersheim ist eine Gemeinde an der Tauber, gelegen im Main-Tauber-Kreis (dem nordöstlichsten Landkreis von Baden-Württemberg). GeschichteErstmals wurde Igersheim 1090 urkundlich erwähnt. 1809 wird Igersheim württembergisch. Am 1. Januar 1972 wurden Bernsfelden, Harthausen, Neuses und Simmringen eingemeindet. PolitikGemeinderatDer Igersheimer Gemeinderat setzt sich aus 19 Gemeinderäten zusammen. Aufgrund von Ausgleichsmandaten wurde dieser bei der letzten Wahl vom 13. Juni 2004 auf 28 Mitglieder erweitert. Der Gemeinderat setzt sich folgendermaßen zusammen:
WappenDas Wappen wurde am 19. Oktober 1537 von Walter von Cronberg verliehen. Im Jahre 1950 wurde es vom damaligen württembergisch-badischen Innenministerium offiziell genehmigt. Die Wappenbeschreibung lautet: „Geteilt und oben gespalten; oben vorne in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz; hinten von Silber und Rot geteilt, auf der Teilung zwei blaue Eisenhütchen; unten in Gold über einem grünen Dreiberg die Großbuchstaben I und G.” Das schwarze Kreuz ist Wappen und Kennzeichen des Deutschen Ordens. Walter von Cronberg, der Verleiher des Igersheimer Wappens, war Hochmeister des Deutschen Ordens. Igersheim war bis 1809 unter der Herrschaft des Ordens. Die blauen Eisenhüte und das rote Feld sind dem Wappen der Familie von Cronberg entnommen. I und G weisen auf die Anfangsbuchstaben von IGersheim hin. Der grüne Dreiberg ist laut Wappenbrief von Walter von Cronberg Bestandteil des Wappens, weil Igersheim an drei Bergen liegt, die den Einwohnern „nicht wenig ersprießlich seien”. Tourismus
SehenswürdigkeitenZu den Sehenswürdigkeiten zählen die Burgruine Neuhaus, das Johann-Adam-Möhler-Haus und die katholische Pfarrkirche St. Michael. Burgruine NeuhausSie wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert errichtet (1281 erstmals urkundlich erwähnt). Sie befand sich sich im Besitz der Herren von Hohenlohe-Brauneck. Im Jahre 1320 kommt sie als Lehen zum Bistum Würzburg und bildet mit den umliegenden Dörfern Althausen, Apfelbach, Bernsfelden, Harthausen, Igersheim, Markelsheim und Neuses das Deutschordensamt Neuhaus. Während des Bauernkriegs und des Schmalkaldischen Krieges wurde die Burg zerstört und wieder aufgebaut. Von 1704 bis 1789 saß auf Neuhaus ein Amtmann (Justiz- und Verwaltungsbeamter) des Deutschen Ordens. 1789 verlegt dieser seinen Dienstsitz nach Igersheim. Ab 1792 wurde die Burg nach und nach abgebrochen. Die Auflösung des Ordens durch Napoléon bedeutete gleichzeitig das Ende für das Deutschordensamt Neuhaus, zu dem Igersheim bis 1809 gehörte. Danach wurde die Burg Staatsbesitz und vom königlich-württembergischen Rentamt verwaltet. Heute ist sie nur noch eine Ruine und wird vor allem zur Pferdezucht verwendet. Zudem findet eine Mittelaltergruppe für Schau- und Freikampf dort einen gemeinsamen Anlaufpunkt für ihr Training sowie für Mittelaltermärkte. Johann-Adam-Möhler-HausJohann Adam Möhler ist die bekannteste aus Igersheim stammende Person. Er war einer der größten katholischen Kichengeschichtler Deutschlands. Katholische Pfarrkirche St. MichaelDie Kirche wurde 1878 bis 1880 anstelle einer zu klein gewordenen Vorgängerkirche erbaut. Sie wurde am 7. Juli 1881 geweiht. VereineSportvereine
Rettungsdienste
Musikvereine
Kulturvereine
Glauben
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
