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GeschichteDa Jardelund sehr wehrhaft auf einer Hügelkuppe angelegt wurde, wird angenommen, dass sich der Ort auf den Resten eines alten Verteidigungspostens gegen die Friesen befindet. Urkundlich erwähnt wurde Jardelund jedoch erst 1393. Durch den Ort führte eine Zweigstrecke des Ochsenwegs. Im 18. Jahrhundert war Jardelund innerhalb des Gebiets, in dem im Rahmen der Geestkolonisation Familien aus Südwestdeutschland angesiedelt wurden. Für die Gemeinde war der Torfabbau immer eine wichtige Einnahmequelle. Heute ist das Frösleer-Jardelunder Moor, das teilweise in Dänemark liegt und renaturiert wurde, ein Naturschutzgebiet. Im örtlichen Christian Lassens Mindemuseum wird die Geschichte des Landlebens der letzten 100 Jahre vermittelt. WirtschaftDer Ort ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Früher wurde auch Torf abgebaut. PolitikDie neun Sitze in der Gemeindevertretung werden von der Wählergemeinschaft WGJ besetzt. Die letzte Kommunalwahl fand im Jahre 2003 statt. WappenDas grüne Viereck auf einem ebenso grünen Andreaskreuz verkörpert den Grundriss des Dorfes. Es ist festungsartig mit Wällen umgeben, nur an den vier Ecken befinden sich Durchbrüche. Früher wurden sie nachts geschlossen. Der so genannte Dingstock, mit dem früher Dorfversammlungen (das Ting) einberufen wurden, aus dem Jahr 1756 steht für die bäuerliche Lebensgemeinschaft im Dorf. Der Torfsparten erinnert daran, dass der Torfabbau jahrhundertelang eine wichtige Einnahmequelle der Gemeindebewohner war. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
