Jettingen-Scheppach in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Koordinaten: 48° 23′ N, 10° 26′ O
Höhe: 470 m ü. NN
Fläche: 54,07 km²
Einwohner: 6746
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89343
Vorwahlen: 0 82 25
Kfz-Kennzeichen: GZ
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 144
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 55
89343 Jettingen-Scheppach
Webpräsenz: www.jettingen-scheppach.de
Bürgermeister: Hans Reichhart (CSU)

Jettingen-Scheppach ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Günzburg und liegt zwischen Ulm und Augsburg.

Geografie

Jettingen-Scheppach liegt in der Region Donau-Iller. Durch das Gemeindegebiet fließt die Mindel.

Es existieren folgende Gemarkungen: Freihalden, Jettingen, Ried b.Jettingen, Scheppach, Schönenberg.

Geschichte

Jettingen erhielt 1363 die Marktrechte. Der Ort im heutigen Bezirk Schwaben war Sitz einer Herrschaft und gehörte seit 1460 den Herren, später Freiherren vom Stain, seit 1747 den Grafen Schenk von Stauffenberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Scheppach war ein Teil der vorderösterreichischen Markgrafschaft Burgau und fiel im Frieden von Preßburg (1805) an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutigen politischen Gemeinden. Die Gemeinde Jettingen-Scheppach entstand durch den freiwilligen Zusammenschluss des Marktes Jettingen und der Gemeinde Scheppach am 1. Januar 1970. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden 1972 die Gemeinde Schönenberg, 1976 die Gemeinde Ried b.Jettingen und 1978 die Gemeinde Freihalden sowie der Ortsteil Eberstall der Gemeinde Oberwaldbach eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5.746, 1987 dann 5.744 und im Jahr 2000 6.632 Einwohner gezählt.

Politik

Gemeinderat

Der Bürgermeister von Jettingen-Scheppach ist Hans Reichhart (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Peter Ploeckl (CSU).

Der Marktgemeinderat hat (ohne Bürgermeister) 20 Sitze, die sich seit der letzten Kommunalwahl am 3. März 2002 wie folgt verteilen:

  • CSU: 10 Sitze
  • Freie Unabhängige Wählergemeinschaft (FUW): 5 Sitze
  • SPD: 3 Sitze
  • Jungbürger: 2 Sitze

Städtepartnerschaften

Der Teilort Freihalden ist seit 1976 mit dem französischem Wallfahrtsort Ars-sur-Formans partnerschaftlich verbunden. Die Partnerschaft von Jettingen-Scheppach mit der ungarischen Gemeinde Csolnok besteht seit 1992.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Jettingen-Scheppach liegt verkehrsgünstig direkt an der Anschlussstelle Burgau der Autobahn A 8 (Abschnitt Stuttgart - München). Der Teilort Jettingen besitzt einen Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Ulm - Augsburg. Mit Regionalzügen kann umsteigefrei stündlich Ulm (Fahrtdauer 38 Minuten), stündlich Augsburg (Fahrtdauer 28 bis 37 Minuten) sowie jede zweite Stunde München (Fahrtdauer 78 Minuten) erreicht werden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Marktes

  • Johann Ernst Eberlin (*1702, †1762), Komponist und Organist.
  • Claus Graf Schenk von Stauffenberg (*1907, †1944) – Widerstandskämpfer während des Zweiten Weltkriegs, Beteiligter des Aufstandes vom 20. Juli 1944.



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Informationsportal über Jettingen-Scheppach in Bayern - 25.5.2012