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Die amtsangehörige Gemeinde Jübek (dänisch: Jydbæk) befindet sich in der Schleswigschen Geest im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Zum Gemeindegebiet gehört auch Friedrichsau. Jübek ist die größte Gemeinde im Amt Silberstedt. Jübek war Ende des 20. Jahrhunderts besonders für sein Rockfestival bekannt. GeschichteNachdem die Angeln nach England ausgewandert waren, haben sich jütische Siedler im Gemeindegebiet niedergelassen. 1391 wurde der Ort als Judbu erstmals erwähnt. Der Ort ist nach dem Bach Jübek (wörtlich: Bach der Jüten) im Gemeindegebiet benannt. Jübek lag am Altweg, einem der fünf Angelbowege, deren Weiterführung in Nordfriesland Freesenwege hießen und eine ost-westliche Verbindung zur Landschaft Angeln darstellten. Friedrichsau entstand im 18. Jahrhundert, als Moor- und Heidegebiete durch Siedler aus Süddeutschland urbar gemacht wurden. Der Ortsteil ist nach König Friedrich V. benannt. Jübek-FestivalDas Jübek-Rock-Festival wurde jeden Sommer veranstaltet, findet seit 1998 jedoch unter anderem aus finanziellen Gründen nicht mehr statt. Auf diesem Open-Air-Festival sind viele bekannte Gruppen und Sänger aufgetreten, zum Beispiel Gianna Nannini, Bryan Adams (1991), die Toten Hosen (1992), die Böhsen Onkelz und Runrig (1995). Wirtschaft und VerkehrObwohl der Ort ursprünglich landwirtschaftlich geprägt war, haben sich seit dem Bau der Bahnstrecke Neumünster–Flensburg (-Dänemark) sowie der am Jübeker Haltepunkt ausfädelnden Strecke nach Husum Handel und Gewerbebetriebe im Gemeindegebiet angesiedelt. Daher übernimmt Jübek heute überörtliche Funktionen PolitikVon den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft FWJ seit der Kommunalwahl 2003 neun Sitze, die CDU fünf und die SPD drei. WappenIm oberen Teil wird, auf den Ortsnamen Bezug nehmend, der Wasserlauf des Baches dargestellt. Das Lokomotivrad weist auf den 1869 erfolgten Anschluss des Ortes an das Eisenbahnnetz hin. Das Wappen ist in den schleswigschen Farben blau und gelb gehalten. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
