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Kalt ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Kalt wird von der Verbandsgemeinde Maifeld verwaltet. GeschichteIm Distrikt Sandwiese hat man bei Kalt mehrfach vor- und frühgeschichtliche Funde gemacht (ältere Eisenzeit und römische Baureste). Unter dem Namen Calthe findet sich der erste urkundliche Nachweis im Jahre 1226. In Kalt waren im Mittelalter verschiedene Klöster begütert: St. Maximin, Trier; Florinsstift, Koblenz; das Deutschherrenhaus und das Kloster Maria Laach. Das heutige Markus-Kirchlein ist die Erweiterung (1923) einer auf alten Fundamenten errichteten Kapelle von 1772. Den Dreißigjährigen Krieg, so vermerkt die Ortschronik, überlebten von 103 Einwohnern nur sechs. Ein alter religiöser Brauch ist die Kalter Dutze-Bilchens-Prozession an Christi Himmelfahrt, die seit 1678 besteht. Wegen eines vergessenen Gelübdes sollen damals die Pocken ausgebrochen sein und besonders unter den Kindern des Dorfes gewütet haben. KircheIn der katholischen Heilig-Kreuz-Kapelle, einem Saalbau von 1722, befinden sich zwei angeblich aus Münstermaifeld stammende Altaraufsätze: Petrusaltar aus Tuffstein (erste Hälfte 17. Jahrhundert) und Marienaltar (1705). Impressionen
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