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Kaltensundheim ist eine Gemeinde im Thüringer Landkreis Schmalkalden-Meiningen. GeografieDer Ort liegt im Tal der Felda, die wenige Kilometer südwestlich unterhalb des Ellenbogens entspringt. Die markantesten Berge sind der Hemschenberg im Südosten, die Alte Mark im Süden und der Leichelberg im Osten. NachbargemeindenWenige Kilometer nördlich liegt Kaltennordheim, im Westen Kaltenwestheim, im Süden Erbenhausen mit seinem Ortsteil Reichenhausen, im Osten hinter dem Leichelberg liegt Aschenhausen. KlimaKaltensundheim gehört wie Kaltennordheim zu den kalten Dörfern, was hauptsächlich durch die ungünstige Lage hinter den im Süden liegenden Bergen bedingt ist. GeschichteUrkundlich erwähnt wurde das Dorf erstmalig 795 als Sundheim im Tullifeld. Das Tullifeld war ein Teil Buchoniens, der Name war landschaftsbezogen und deutete auf eine abwechslungsreiche Landschaft hin. Den Zusatz "Kalten" erhielt Sundheim erst im 14. Jahrhundert. In dieser Zeit war das Dorf mit einer Wehrmauer umgeben, die zum Teil noch gut erhalten ist. Im Jahr 1495 wurde auf der höchsten Erhebung des Ortes die heutige Kirchenburg erbaut. Der einzige Schmuck ihrer Inneneinrichtung ist die 1683 eingebaute Barockorgel, eines der ältesten Stücke ist der Taufstein von 1440. Zwischen 1620 und 1630 kam es zur Blütezeit des Handwerks, es siedelten sich besonders Weber und Weißgerber hier an. Auch einige schöne alte Fachwerkbauten sind Zeugen handwerklicher Fähigkeiten aus dieser Zeit. Im Jahre 1780 kam Johann Wolfgang von Goethe anlässlich einer Inspektionsreise zwecks Flurbewässerung des Feldatals nach Kaltennordheim und übernachtete im heutigen Gasthaus "Zur Guten Quelle". Im Mittelalter wurde es als "Kaldin Sundheim" bezeichnet. Der Name ist von der kühlen Witterung abgeleitet, sund bedeutet Süden. Im Rhöner Platt wird Kaltensundeheim nur als Soinde bezeichnet. In der Region gab es ständige Machtkämpfe zwischen dem Hochstift Fulda und der Grafschaft Henneberg, daher war das Dorf besonders wehrhaft. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Wirtschaft und InfrastrukturIm Ort gibt es eine Agrargenossenschaft. VerkehrDurch den Ort führt die Bundesstraße 285 als wichtige Nord-Süd-Verbindung in der östlichen Rhön. Hier mündet auch eine aus Meiningen kommende gutbefahrene Landesstraße ein. Öffentliche EinrichtungenKaltensundheim ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön und der Thüringischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservat Rhön. Bildung
Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
NachtlebenIn Kaltensundheim befindet sich der Club Vabs, die kleinste Diskothek Deutschlands. Sport
Regelmäßige VeranstaltungenZu den kulturellen Höhepunkten des Dorfes gehören:
Vereine
Literatur
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