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Kammeltal ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg. GeografieKammeltal liegt in der Region Donau-Iller. Es existieren folgende Gemarkungen: Behlingen, Egenhofen, Ettenbeuren, Goldbach, Hammerstetten, Kleinbeuren, Ried b.Behlingen, Unterrohr, Wettenhausen, Ettenbeurer Wald, Galgenforst und Rohrer Wald. Weitere Ortsteile sind Hartberg, Keuschlingen, Reifertsweiler und Waldheim. GeschichteDer größte Teil des heutigen Gemeindegebietes gehörte zur Reichsabtei Wettenhausen, Ausnahmen waren Ried (Freiherren Schenk von Stauffenberg, Herrschaft Eberstall, 1806 zu Bayern) und Unterrohr (Deutscher Orden, Kommende Rohr, 1806 zu Bayern). Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Wettenhausener Besitz zu Bayern. 1972 wurde die Gemeinde Kammeltal im Zuge der kommunalen Gebietsreform aus den ehemals selbständigen Gemeinden Behlingen, Egenhofen, Ettenbeuren, Goldbach, Hammerstetten, Kleinbeuren, Ried, Unterrohr und Wettenhausen gegründet. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.211, 1987 dann 3.082 und im Jahr 2000 3.346 Einwohner gezählt. PolitikDer Gemeinderat hat 16 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:
Bürgermeister ist Christian-Konrad Wiesner (Einheitsliste/Bürgerblock/FWV). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Klaus Katschmarek (Einheitsliste/Bürgerblock/FWV). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1257 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 127 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 11, im produzierenden Gewerbe 108 und im Bereich Handel und Verkehr 17 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 134 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1176. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 76 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2063 ha, davon waren 1248 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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