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Kammerstein ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Roth. GeografieGemeindegliederungDie Gemeinde gliedert sich in die 16 Ortsteile
Stand: 02.01.2007 GeschichteErstmals findet Kammerstein im Jahr 1235 urkundliche Erwähnung. Als Kaiser Friedrich II. 1235 aus Italien nach Deutschland kommt, nennt sich Ramungus (I.) erstmals nach der auf königlichem Gut gelegenen Burg "Ramungus de Kamerstein". Offensichtlich war diese Burg inzwischen als neuer Sitz für die Verwaltung des Schwabacher Königsguts erbaut worden. 1241 wird Ramungus Landrichter zu Eger und damit ranggleich mit dem Nürnberger Reichsbutigler. Er stirbt um 1260 im Alter von etwa 70 Jahren. Früher stand hier eine bedeutende Reichsburg, auch wenn auch heute alle Spuren längst verschwunden sind. Leider beruht unser Wissen hierüber nur auf spärlich überlieferten alten Bildern. 1461 wurde die Burg durch bayerische Truppen zerstört und anschließend nur teilweise wieder aufgebaut. Der markgräfliche Pfleger verlegte seinen Amtssitz nach Schwabach; Kammerstein diente den Markgrafen nur noch kurze Zeit als Jagdsitz in den ausgedehnten Waldungen um den Heidenberg, bis Schloß Ratibor in Roth fertiggestellt war. Nach weiteren Zerstörungen wurde die Burg nicht mehr instandgesetzt und verfiel immer mehr, der Dreißigjährige Krieg gab ihr den Rest. Aus der Ruine wurden die Steine herausgebrochen, am Nordhang des Bergs wurde ein Steinbruch angelegt. Als der noch stehende, inzwischen von einem Blitz beschädigte Bergfried diesem im Wege stand, entschloss sich die Regierung in Ansbach 1782 für den Abbruch, um die weitere Nutzung des Steinbruchs nicht zu stören. Kammerstein gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Ansbach. Als Teil des Fürstentums fiel Kammerstein im Pariser Vertrag (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. ReligionenEv.-Luth. Kirchengemeinde in Kammerstein Ev.-Luth. Kirchengemeinde in Barthelmesaurach PolitikGemeinderatDer Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern.
BürgermeisterWalter Schnell (Freie Wähler) WappenBeschreibung: Gespalten; vorne in Gold ein rotbewehrter schwarzer halber Adler am Spalt, hinten in Silber übereinander drei sechsspeichige rote Räder. GemeindepartnerschaftenKammerstein unterhält eine Gemeindepartnerschaft zur Comune Quinzano, Italien. Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
NaherholungsgebietStaatsforst Heidenberg mit dem Sagenwanderweg Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrKammerstein liegt nahe der Autobahn A 6 (Anschlussstelle 55 - Schwabach-West) sowie an der Bundesstraße B 466. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
