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Kapellendorf ist eine Gemeinde im Kreis Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen. Sie liegt ca. 12km östlich von Weimar. Geschichtesiehe: Wasserburg Kapellendorf Der Ort Capelladorf wird bereits 833 in den Schenkungsurkunden des Klosters Fulda erwähnt. Der Schenker war ein Graf Asis, – nicht 875 ein Graf Hessi, wie häufig noch unrichtig behauptet wird – ein außerordentlich mächtiger Mann in Thüringen, der sowohl eine vom König verliehene Grafschaft inne hatte als auch über umfangreichen Eigenbesitz wie in Kapellendorf frei verfügen konnte. Den Fuldaer Totenannalen zufolge, in den sein Name an prominenter Stelle eingetragen ist, starb Asis 837. Aus der historischen Überlieferung kann geschlossen werden, dass in Kapellendorf eine Kirche bestand, die möglicherweise bereits von den Vorfahren des Grafen Asis und seiner Brüder gegründet worden war, nicht aber, dass diese Familie auch selbst im Ort ansässig war – wie es die ältere Forschung stets annahm. Die Familie verfügte neben umfangreichen Besitz im Raum Weimar und Erfurt auch über Güter in Südthüringen und Franken, im Raum um Hildburghausen und Gotha. SehenswürdigkeitenDie wichtigste und auch überregional bekannte Sehenswürdigkeit Kapellendorfs ist die "Wasserburg". Ein weiteres "Juwel" ist das ehemalige Zisterzienserinen-Kloster Kapellendorf Kriegerdenkmal - kein BismarckturmAm 13. Oktober 1907 wurde auf dem Sperlingsberg ein 12 m hoher Turm als Kriegerdenkmal für die im Jahre 1806 bei dem Gefecht am Sperlingsberg Gefallenen eingeweiht. Der Turm entstand nach einem Entwurf des Architekten Max Ehrhardt (Apolda), der als Vorbild wohl das preisgekrönte Bismarckturm-Modell von Wilhelm Kreis vor Augen hatte. Der Turm hat eine Höhe von 12 m und einen Gruundriss von 5,5 * 5,5 m. Zuletzt fand im Jahre 1986 eine Sanierung des Turmes statt. Literatur
Olaf Jessen, 'Preußens Napoleon'? Ernst von Rüchel. 1754-1823. Krieg im Zeitalter der Vernunft, Paderborn u.a. 2006, ISBN 3-506-75699-0 Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
