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Karbach ist eine Ortsgemeinde auf der Rheinhöhe im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland). GeografieKarbach ist ein idyllisches Hunsrückdorf mit traditionellem Brauchtum. Mit Blick auf den Rhein, nahe an der Mosel und ganz vorn im Hunsrück, sind die Karbacher sehr aufgeschlossen für die zahlreichen Wanderfreunde, die den Ort alljährlich besuchen. WappenDas Wappen zeigt ein gespaltenes Schild: vorn in Blau einen goldenen (gelben) Schräglinksbalken, hinten in Silber (Weiß) St. Quintin in goldenem (gelbem) Panzerhemd und rotem Mantel, in der Rechten einen grünen Palmwedel, in der Linken einen Bratspiess haltend. Wappenbeschreibung:
Wappenbegründung:
Kultur und SehenswürdigkeitenSehenswert ist die Kirche „St. Quintin”, eine bekannte Wallfahrtskirche aus dem 12. Jahrhundert mit berühmtem Holzaltar der „Schmerzhaften Mutter Gottes” aus dem Jahre 1275. Aus der Geschichte geht hervor, dass die Entstehungszeit eines Hofes Quintenach, einer alten Kirche gleichen Namens und der Siedlung Karbach sicher bis vor das Jahr 1000 zurückgeht. Um 1109 kam das Kirchspiel Karbach mit dem Hofe Quintenach durch Tausch mit dem Ursulastift in Köln an die Abtei Siegburg, die in Hirzenach die Propstei errichtete (1110 beendet). St. Quintin mit Quintenach wurden durch den Dreißigjährigen Krieg zerstört. St. Quintin wurde 1749 von der Tiroler Baumeisterfamilie Johann Anton Neurohr wieder aufgebaut. Die Kirche hatte einen gotischen Spitzturm, wegen Baufälligkeit musste er abgerissen werden. Die Einweihung der umgebauten Kirche war 1751. Kommt man in die Kirche, fällt der erste Blick auf den prächtigen Hochaltar mit einer alten Pieta aus dem Jahre 1275. Der Altar stammt aus Oberwesel, wahrscheinlich aus dem Minorittenkloster. Die Holzstatue vom hl. Quintin ist eine alte Bauernkunst aus dem 14. Jahrhundert. Das linke Chorfenster mit dem Hl. Josef ist von 1909 und das rechte Fenster zeigt den Hl. Quintinus von 1899. Die übrigen Fenster sind 1960 bei der Innenrenovierung eingesetzt worden. Sie stellen Muttergotteserscheinungen aus Europa da. Die Entwürfe stammen von dem Künstler Rasskopf aus Trier. Die kleine Glocke an der Sakristeitür ist eine Stiftung einer Fam. Stoffel aus dem Jahre 1666. Herr Pfarrer Schmitz stiftete im März 1899 anlässlich seines 25-jährigen Priesterjubiläums ein Bild mit der Darstellung des Hl. Abendmahles. Dieses war vor der letzten Renovierung 1960 über der Sakristeitür aufgehängt. Jetzt findet man das Bild im Vorraum der Kirche. VerkehrKarbach erreicht man über die A 61 – Abfahrt Emmelshausen oder die B 327 (Hunsrückhöhenstraße) – Abfahrt Emmelshausen Richtung St. Goar – Landesstraße L 213. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
