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Karlsfeld ist eine Gemeinde am nordwestlichen Stadtrand von München und die zweitgrößte Ansiedlung im oberbayerischen Landkreis Dachau. GeografieGemeindegliederungFür die Gemeinde Karlsfeld sind 4 amtlich benannte Gemeindeteile ausgewiesen.
GeschichteDie Ansiedlung Rothschwaige, der bereits im 12. Jahrhundert erwähnte, älteste Ortsteil, war lange Zeit der einzig besiedelte Bereich auf dem heutigen Gemeindegebiet von Karlsfeld inmitten des Dachauer Mooses. Im Zuge einer durch entsprechende Gesetzgebung angeregten Urbarmachung von Ödland und Moorbereichen in Bayern entstanden 1802 entlang der Straße von München nach Dachau drei nach drei Kindern des Kurfürsten und späteren Königs Max I. Joseph benannte Siedlungen: 1945 hatte Karlsfeld ca. 1500 Einwohner. PolitikGemeinderatBei der Kommunalwahl 2002 entfielen auf die Parteien folgende Sitze im Gemeinderat:
WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Grün und Gold; vorne ein silberner Rohrstängel mit zwei Blättern, hinten ein überdachter roter Ziehbrunnen mit Eimer und Kette. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDie Gemeinde Karlsfeld besitzt eine S-Bahnstation (S2) die sich im westlichen Ortsteil an der Bahnstrecke München-Ingolstadt befindet. In Karlsfeld selbst existieren mehrere Buslinien, die nicht mehr zum Innenbereich des MVV gerechnet werden (Linie 701, 710, 711, 712, 702). Ansässige UnternehmenDirekt an das Ortsgebiet grenzen die zu München gehörenden Firmen MAN Nutzfahrzeuge und MTU Aero Engines. Diese bieten vielen Karlsfeldern einen nahen Arbeitsplatz. BildungIm Gewerbegebiet an der Bajuwarenstraße hat sich die Fachoberschule Dachau niedergelassen. Im Schulzentrum Krenmoosstraße befinden sich eine Grundschule und die Hauptschule sowie Kindergarten und Hort. Im westlichen Ortsbereich nahe der S-Bahnstation befindet sich die Verbandsgrundschule München-Karlsfeld und ein weiteren Kindergarten, in dem ein Hort integriert ist. Karlsfelder SeeDer Karlsfelder See entstand Anfang der 1940er Jahre, als für den Rangierbahnhof Moosach Kies benötigt wurde und die dadurch entstandene Grube sich allmählich mit Grundwasser füllte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der See bis 1968 durch die US-Armee als Truppenübungsgelände für Schwimmpanzer benutzt. Von 1971 bis 1976 erfolgte der Umbau zu einem Freizeit- und Erholungsgelände mit Badesee. Der See hat in Nord-Süd-Richtung eine Länge von 980 Metern, die durchschnittliche Breite beträgt ca. 250 Meter. Rund um den See befinden sich ca. 17 Hektar Liegewiese mit Baumbestand, 4,75 Kilometer Spazier- und Fahrradwege, zwei Gaststätten mit Biergarten, zwei Beachvolleyballfelder, über 20 Tischtennisplatten, mehrere Kinderspielplätze und Grillgelegenheiten. Während der Badesaison, in der bis zu 20.000 Menschen pro Tag den See besuchen, ist die Mitnahme von Tieren verboten, bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen. Unmittelbar Nord-Westlich des Badesees befindet sich ein Feuchtbiotop und ein kleinerer Baggersee, der sogenannte Schallweiher. Weitere GrünflächenAn der südlichen Grenze von Karlsfeld teilt sich die Würm auf in die alte Würm (Richtung Norden) und den Würmkanal (Richtung Osten, Grenze zu München). Sowohl alte Würm als auch Würmkanal sind zum großen Teil in einem Grünstreifen mit Baumbestand eingebettet. Direkt an der alten Würm befindet sich der Eichinger Weiher, ein kleiner, naturbelassener See. Im Nordwesten Karlsfelds befindet sich in einer Mooslandschaft der Waldschwaigsee, der aus einer Kiesgrube entstand. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
