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Kellenbach an der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Geografische LageKellenbach liegt im südlichen Hunsrück am Rande von Soonwald und Lützelsoon, der gleichnamige Kellenbach fließt durch den Ort. GeschichteDer Ort Kellenbach wird um das Jahr 1200 erstmals urkundlich erwähnt. Theoderich vom Stein erbaute an diesem Ort ein Burghaus und gilt seitdem als Stammvater der Herren von Kellenbach, einer Seitenlinie der Herren von Stein (Steinkallenfels). Um das Jahr 1750 wurde das Rittergut an den Wartensteiner Amtmann F. PH Renauld verkauft. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts war der Ort Amtssitz eines Gerichts- und Verwaltungsbezirks, zu dem auch die Nachbardörfer Henau, Königsau und Schwarzerden, zeitweise auch Weitersborn, gehörten. Die Gerichtsbarkeit lag zu gleichen Teilen beim Grafen von Sponheim, den Herren von Steinkallenfels, den Herren von Schmidtburg und den Herren von Kellenbach. Im 18. Jahrhundert gehörte das Dorf zum badischen Oberamt Kirchberg. Mit der französischen Gebiets- und Verwaltungsreform kam Kellenbach um 1800 zur Mairie Kirn. Bis in die 1970er Jahre gehörte Kellenbach zum Landkreis Rhein-Hunsrück (Kreis Simmern und wurde dann im Zuge einer erneuten Verwaltungsreform zusammen mit Königsau dem Kreis Bad Kreuznach eingegliedert. WappenDas Schild ist zweigeteilt: Oben ist ein schreitender, herschauender silberner Leopard zu sehen, der dem Wappen der Herren von Kellenbach entnommen ist. Unten sieht man drei grüne Spitzen (aus dem alten Kellenbacher Gerichtssiegen) über einem gewellten Schildfuß, der den gleichnamigen Kellenbach symbolisiert. SehenswürdigkeitenAn der Hauptstraße gelegen findet man die 1912 erbaute Kapelle St. Hildegardis, eine Filialkirche der Seesbacher katholischen Kirchengemeinde. Höher gelegen befindet sich die denkmalgeschützte evangelische Kirche, die romantische und gotische Elemente aufweist. Sie gilt als eine der ältesten Kirchen der Verbandsgemeinde. Urkundlich erwähnt wird sie eindeutig erstmals im Jahre 1314, einige bauliche Elemente (besonders im Turmbereich) lassen aber vermuten, dass das Gebäude oder zumindest Teile davon bereits rund 200 Jahre vorher erbaut wurde. Nachforschungen des Kellenbacher Pfarrers H. Gramm aus den 1920er Jahren ergaben, dass die Kirche ursprünglich dem heiligen Vitus (Veit) geweiht. Sehenswert ist vor allem der Orgelprospekt aus der Zeit um 1790, der für eine Kirche dieser Größe völlig überdimensioniert erscheint, sowie der reich verzierte Altartisch. Nachbarorte
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