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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Bayern |
| Regierungsbezirk: |
Niederbayern |
| Landkreis: |
Regen |
| Koordinaten: |
48° 54′ N, 13° 11′ O |
| Höhe: |
880 m ü. NN |
| Fläche: |
48,79 km² |
| Einwohner: |
4322 |
| Bevölkerungsdichte: |
89 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
94259 |
| Vorwahl: |
09927 |
| Kfz-Kennzeichen: |
REG |
| Gemeindeschlüssel: |
09 2 76 126 |
| Gemeindegliederung: |
34 Ortschaften |
Adresse der
Gemeindeverwaltung: |
Rathausplatz 1
94259 Kirchberg i.Wald |
| Webpräsenz: |
www.kirchbergimwald.de
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| Bürgermeister: |
Alois Wenig (CSU) |
Kirchberg im Wald (amtlich: Kirchberg i.Wald) ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Regen.
Geografie
Geografische Lage
Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald inmitten des Bayerischen Waldes. Höchste Erhebung ist der Fürberg bei Raindorf mit 880 m. Die Ortschaft Kirchberg liegt 736 m hoch.
Gemeindegliederung
Berneck, Dalken, Dornhof, Dösingerried, Ebertsried, Fischermühle, Furthmühle, Gfradert, Hangenleithen, Hintberg, Höllmannsried, Holzmühle, Kaltenbrunn, Kirchberg, Kleinloitzenried, Laiflitz, Mitterbichl, Obernaglbach, Ottenberg, Raindorf, Reichertsried, Schleeberg, Schönbrunn, Sommersberg, Stadlhof, Untermitterdorf, Unternaglbach, Unterneumais, Voglmühle, Wolfau, Zell.
Geschichte
Kirchberg ist eine alte Rodungsinsel des Klosters Niederaltaich. Die erste Erwähnung unter dem alten Ortsnamen Gotthardsberg findet der Ort in einer Urkunde vom 12. Juli 1146.
1254 zählt der Abt Hermann von Niederaltaich 13 Güter und drei Mühlen.
Eingemeindungen
1. Januar 1976 Gemeinde Zell mit ca. 900 Einwohner
1. Mai 1978 Gemeinde Raindorf mit ca. 1150 Einwohner
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.
- CSU 9 Sitze
- SPD/Freie Wählergemeinschaft 3 Sitze
- Freie Liste 2 Sitze
- Kirchberg und Umland 2 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Die St.-Gotthard-Kirche: 1008 als Burg erbaut, 1144 durch den Abt Konrad I. zur Kirche mit gotischem Gewölbe verändert, 1744 abgebrannt und anschließend wiederaufgebaut, 1856 zur heutigen Größe erweitert, 2006 umfassend renoviert
- Amthof: 1250 erbaut im Auftrag des Klosters Niederaltaich, zwischen 1170 und 1739 abgerissen und neu aufgebaut, die davon heute noch stehenden Teile beherrschen noch immer das Aussehen der Dorfmitte, wird heute als Pension und Gasthaus genutzt
Naturdenkmäler
- Die Totenau (auch Todtenau geschrieben), ein geschütztes Hochmoorgebiet bei Dösingerried.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Gotthardfest: 1. Wochenende im Juli von Freitag bis Montag (Sonntag Kirchweihfest mit Marktständen)
- Fischerfest: 1. Sonntag im August bei Sommersberg
- Wolfauslassen: 10. November am Amthofplatz
Besonderes
- Haus der Bienen mit Natur- und Bienenlehrpfad: Das Info-Zentrum mit echten Bienen und 14 Info-Tafeln am Wanderweg mit rund 30 Minuten Gehzeit erklären die Welt der Bienen
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Wichtigste Firma ist die MESUTRONIC Gerätebau GmbH mit 60 Mitarbeitern, einer der weltweit führenden Hersteller von Metalldetektoren, die in über 30 Ländern vertreten ist.
Bildung
Zwei Grundschulen und eine Hauptschule sind in der Gemeinde vorhanden.
Persönlichkeiten
- Ferdinand Neumaier (1890-1969): Komponist vieler berühmter Volkslieder des Bayerischen Waldes (z. B. "Mir san vom Woid dahoam") und der Waidlermesse
- Max Binder (geboren 1911): Bürgermeister 1945-1960, Mitglied des Kreistages 1948-1960, Mitglied des Landtages 1954-1970, 1960-1972 Landrat, 1963-1990 Vorsitzender des Zweckverbandes Wasserversorgung Bayer. Wald (in dieser Funktion federführend beim Bau der Trinkwassertalsperre Frauenau)
Literatur
- "I bin vom Woid dahoam", Verlag Attenkofer Straubing, 1997, Walther Zeitler, Biografie von Max Binder mit einem gutem Einblick in die Heimatgeschichte
- "Ebertsrieder Geschichte(n)", Dorfverein Ebertsried e. V., Bezug über Günther Drexler (Telefon 09927/8228), Geschichte der Ortschaft Ebertsried
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