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Kirchheim ist eine Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Osthessen, Deutschland. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt am Südhang des Knüllgebirges, im Tal des Flüsschens Ibra und der Aula, die bei Niederaula in die Fulda fließt. Der Hausberg ist der 636 m hohe Eisenberg. Die nächst größeren Städte sind Bad Hersfeld etwa 10 km im Osten, Fulda etwa 34 km im Süden und Alsfeld etwa 24 km im Westen gelegen. GemeindegliederungDie Gemeinde besteht neben dem Hauptort Kirchheim aus den Ortsteilen Allendorf, Frielingen, Gersdorf, Gershausen, Goßmannsrode, Heddersdorf, Kemmerode, Reckerode, Reimboldshausen, Rotterterode und Willingshain. KlimaDas langjährige Jahresmittel der Lufttemperatur beträgt 7,4 °C und der durchschnittliche Niederschlag liegt bei 637 mm. Im langjährigen Mittel hat Kirchheim 21,7 Sommertage, 107,2 Frosttage. Die mittlere Jahressonnenscheindauer liegt bei 1410 Stunden. Quelle: 1200 Jahre Kirchheim, siehe Kap. Literatur GeschichteDie Ortschaft Kirchheim wurde im Breviarium Lulli, einem Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld um 810, als Kyricheim das erste mal urkundlich erwähnt. Den Eisenbahnanschluss erhielt Kirchheim am 1. Mai 1906, als die Knüllwaldbahn eröffnet wurde. Ab 1935 hatte die Gemeinde den Autobahnanschluss als hier das Autobahndreieck der Autobahnen A7 und A4 entstand. Im Jahr 1974 wurde mit dem Bau des "Seeparkes Kirchheim", zwischen den Ortsteilen Reimboldshausen und Kemmerode begonnen. Hier wurde die Ibra zu einem einem 10 Hektar großen See aufgestaut. Nur ein Jahr danach wurde die Kreisstraße 34 von Willingshain über den Eisenberg nach Raboldshausen (Ortsteil von Neuenstein) gebaut. Nach dieser verkehrsmäßigen Erschließung des Eisenbergs folgten im gleichen Jahr der Bau eines Berghotels, der Bau des "Feriendorfes am Einsenberg" durch die Stadt Hannover und der Bau des Funkturmes. Am 22. August 1977 brach der Damm des Sees im "Seepark Kirchheim" und unterspülte die Bahntrasse bei Kirchheim. Dies war der Anlass für die Bundesbahn, die Knüllwaldbahn stillzulegen. EingemeindungenIm Rahmen der Gemeindegebietsreform gemeindeten sich die Dörfer Allendorf, Frielingen, Gershausen, Goßmannsrode, Kemmerode und Reimboldshausen mit Wirkung vom 1. Februar 1971 in Kirchheim ein. Mit Wirkung vom 31. Dezember 1971 folgte Rotterterode. Die restlichen vier Dörfer wurden per Gesetz am 1. August 1972 eingemeindet. Einwohnerentwicklung
* vor dem 30jährigen Krieg 18 Mann, 1673 noch 8 Mann. # 1585 gab es 50 Haushaltungen. ° 1637 gab es 14 Haushaltungen. + Vor dem 30jährigen Krieg gab es 35 Haushaltungen, nach den Krieg 1650 gab es noch 9 Familien und um 1745 gab es 25 Familien. Bei der ersten Volkszählung im Jahr 1830 hatte der Ort 211 Einwohner. PolitikGemeindevertretungDie Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:
Der Gemeindevorstand besteht aus 8 Mitgliedern. Davon entfallen 5 Sitze auf die SPD und 3 Sitze auf die CDU. BürgermeisterDer Bürgermeister Manfred Koch (SPD) wurde am 23. Mai 2004 mit einem Stimmenanteil von 55,2 % gewählt. WappenBlasonierung: Von Gold auf Grün durch Tannenspitzenschnitt geteilt und aufgelegt, einen schrägrechte silberne Doppellinie, die die Autobahn in stilisiert Form darstellt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDie Gemeinde liegt direkt an den Autobahndreiecken Kirchheim und Hattenbach. Somit liegen die Autobahnen A 4, A 5 und A 7 in unmittelbarer Nähe. Durch die Gemeinde führt auch die B 454 von Kirchhain nach Niederaula. Literatur
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