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Kirchlauter ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach. GeografieSeit der Gebietsreform 1978 existieren folgende Gemarkungen: Kirchlauter, Neubrunn, Pettstadt. Die Ortschaften Kirchlauter, Neubrunn und Pettstadt liegen in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3). Die Orte liegen in den Seitentälern des Mains, im südlichen Teil des Naturparks Haßberge, etwa 30 km westlich von Bamberg und 45 km östlich von Schweinfurt. In Kirchlauter durchfließt die Lauter den Ort und mündet in die Baunach. Am sogenannten Bollerbrunnen entspringt die Neubrunn, welche in die Ebelsbach mündet, um nach ca. 15 km in den Main zu fliessen. GeschichteBedingt durch die Täler in südlicher Lage, dem Fisch- und Wildreichtum, Baumaterial wie Holz und Sandstein sowie die allerorts zutage tretenden Quellen, wird angenommen, dass die Region bereits im 8. Jahrhundert durch Slaven während der fränkisch-karolingischen Landesausweitung besiedelt wurde. KirchlauterAm 30. Dezember 1145 wurde die Gemeinde erstmalig urkundlich erwähnt, als „Marquart de Lutere” als Zeuge vor dem Bischof Egilbert auf dem Michaelsberg in Bamberg auftrat. Kirchlauter gehörte zum Rittergut der Freiherren von Guttenberg, die von 1502 bis 1968 im Ort ansäßig waren. Von 1688 bis 1698 wurde das Guttenberg´sche Wasserschloss im barrocken Stil erbaut. Es ist heute im Besitz der Grafen von Stauffenberg. Die Pfarrei Kirchlauter wurde bereits 1446 gegründet, jedoch erst ca. 300 Jahre später, nämlich 1738 wurde ein Pfarrhaus unweit des Guttenberg´sche Wasserschlosses im barrocken Stil erbaut. Im Jahr 1752 wurde die im Rokoko-Stil errichtete Kirche „Maria Himmelfahrt” fertiggestellt. NeubrunnNeubrunn wurde 1151 das erste Mal urkundlich erwähnt, als ein „Eckehard von Hellingen” ein Gut namens „zu Nuwenbrunnen” an das Kanonikerstift St. Jakob in Bamberg stiftete, da dieses seinen Sohn als Kanoniker aufgenommen hatte. Es wird angenommen, dass der Ortsname auf „Neun Brunnen” zurückzuführen ist, da bis heute in und um Neubrunn viele Quellen zu Tage treten. Bau der „St. Andreas und St. Katharina” Kirche im Barock-Stil von 1777 bis 1779. PettstadtDer Ort wurde im Jahr 2000 als schönstes Dorf Unterfrankens mit der Goldmedaille des Wettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft” ausgezeichnet. Die Ortsmitte wird durch einen seit 1690 in Familienbesitz sich befindenen Gutsgasthof geprägt. 1839 erwirkte Johann Friedrich Andres die Konzession für eine Brauerei mit Gastwirtschaft, aus der sich bald auch eine Herberge für Reisende entwickelte. Pettstadt gehört seit 1971 zur Gemeinde Kirchlauter. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.369 Einwohner, 1987 dann 1.391, im Jahr 2000 1.500 und im Jahr 2006 1.449 Einwohner gezählt. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat von Kirchlauter hat 13 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) BürgermeisterBürgermeister ist Peter Kirchner (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 406.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 32.000 €. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 57 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 499. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 40 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 583 ha, davon waren 434 ha Ackerfläche und 149 ha Dauergrünfläche. VerkehrDie Orte Kirchlauter, Neubrunn und Pettstadt besitzen folgende Verkehrsanbindungen:
BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Vereine
Persönlichkeiten
Quellen
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