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Kirnitzschtal ist eine kreisangehörige Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz in Sachsen. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Sebnitz. GeografieAlle zusammengelegten Ortsteile liegen auf den Hochflächen nördlich des namengebenden Baches Kirnitzsch im Kirnitzschtal. Die Gemeindefläche zieht sich von Bad Schandau an der Elbe nach Osten bis an die tschechische Grenze. OrtsgliederungOrtsteile Altendorf, Mittelndorf, Lichtenhain, Ottendorf und Saupsdorf, die sich in dieser Reihenfolge von West nach Ost ziehen. AltendorfMittelndorfLichtenhainLichtenhain, auf 330 m Höhe, wurde von deutschen Siedlern auf einer Waldlichtung gegründet, um die herum sie großflächig rodeten. Während der schweren Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges (133/34) versteckten sich die Einwohner in den Felsgebieten oberhalb des Kirnitzschtals. Das 1890 abgebrannte Oberndorf wurde neuerrichtet. Das Gebäude mit der ältesten Bausubstanz ist der Vierseithof des Erbgericht, weitere alte Bauernhöfe sind im Niederdorf und über dem Talgrund zu finden. Besondere Attraktion ist der Lichtenhainer Wasserfall unten im Tal. OttendorfOttendorf liegt auf 320 m Höhe ca. drei Kilometer südlich von Sebnitz. Die Gemeinde hat einen ländlichen Charakter und noch einige ältere Bausubstanz (Umgebindefachwerkhaus (z.B. Nr.7 von 1843). Vom Ort schnell erreichbare Ausflugsziele sind Arnstein (mit Burgruine), Endlerkuppe und Großstein, oberhalb des Dorfes die ehemalige Parteischule, sowie im Kirnitzschtal die Busch- und die Neumannmühle. SaupsdorfDer staatlich anerkannte Erholungsort Saupsdorf, ursprünglich ein bereits 1445 erwähntes Waldhufendorf auf 347 m Höhe fünf Kilometer südöstlich von Sebnitz. Es liegt, wie seine Nachbarn Lichtenhain und Ottendorf auf der Grenze zwischen dem Lausitzer Granit und dem Elbsandsteinen, im Übergang von Lausitzer Berg- und Hügelland zur Sächsischen Schweiz Im 19. Jahrhundert wurde hier Jurasandstein gebrochen. Es gibt noch zahlreiche erhaltene Umgebindehäuser mit Schieferornamenten auf den Dächern und Giebeln. Die Dorfkirche am Wachberghang stammt aus dem Jahr 1842. Auf dem Wachberg selbst befindet sich ein Gasthaus und eine wunderschöne Aussicht, die bis zum Osterzgebirge und zum Zittauer Gebirge reicht. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
