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Klingenberg am Main (amtlich: Klingenberg a.Main) ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. GeografieGeografische LageDie Stadt liegt zu beiden Seiten des Mains am Rande von Odenwald und Spessart. Weltbekannt aber wurde Klingenberg durch seinen Rotwein, der in den terrassenförmigen Steillagen wächst. StadtgliederungDie Stadt hat drei Stadtteile:
GeschichteEin römischer Weihestein, ein frühmittelalterlicher Ringwall und der wahrscheinlich in alemannische Zeit zurück gehende Grubinger Kirchhof sind die ältesten Zeugnisse der Klingenberger Geschichte. Im Jahr 1100 nennt sich ein Edler namens Heinrich nach der alten Clingenburg; er gehörte dem Adelsgeschlecht der Reginbodonen an. Die staufische Clingenburg wurde um 1177 von dem kaiserlichen Mundschenk Conradus Colbo erbaut. 1276 wird die darunter liegende Stadt erstmals urkundlich erwähnt. Um das Jahr 1500 kommt sie an das Erzstift Mainz und 1814 an das Königreich Bayern. 1976 erregt Klingenberg bundesweit Aufmerksamkeit durch den Tod von Anneliese Michel, die nach einem mehrmonatigen Exorzismus starb. EingemeindungenIm Jahre 1976 wurden die früher selbstständigen Nachbargemeinden Trennfurt und Röllfeld eingemeindet. PolitikStadtratDer Stadtrat hat (ohne Bürgermeister) 20 Mitglieder.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeOberhalb der Klingenberger Altstadt und des Weinbergs liegt die um 1177 erbaute Clingenburg. Regelmäßige VeranstaltungenAlljährlich findet im August das Winzerfest statt, das zu den ältesten Weinfesten am Main zählt. Von Juni bis Juli finden seit 1994 die Clingenburg-Festspiele statt. Klingenberg liegt seit 1990 am Fränkischen Rotwein Wanderweg. Wirtschaft und InfrastrukturSeit Mitte des 17. Jahrhunderts wird in Klingenberg Ton abgebaut, der unter anderem in der Bleistiftindustrie als Beimischung zu Graphit verwendet wird. Das städtische Tonbergwerk und seine Überschüsse garantierten den Klingenberger Bürgern jahrzehntelangen Wohlstand. Söhne und Töchter der Stadt
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