Königs Wusterhausen in Brandenburg


Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Koordinaten: 52° 18′ N, 13° 38′ O
Höhe: 36 m ü. NN
Fläche: 95,82 km²
Einwohner: 33.092
Bevölkerungsdichte: 345 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 15711, 15751
15754, 15758
Vorwahl: 03375
Kfz-Kennzeichen: LDS
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 260
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schloßstraße 3
15711 Königs Wusterhausen
Webpräsenz: www.koenigs-wusterhausen.de
Bürgermeister: Stefan Ludwig (Linkspartei)

Königs Wusterhausen (bis 1718 Wendisch Wusterhausen genannt) ist eine Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald im Bundesland Brandenburg. Eine beliebte umgangssprachliche Abkürzung für Königs Wusterhausen in Brandenburg, dem niedersächsischen Schiffdorf, mit der mittelböhmischen Stadt Pribram (Pibrans) sowie mit Germantown im US-Bundesstaat Tennessee.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Von den einst umfangreichen Bauwerken auf dem Funkerberg ist heute nur noch sehr wenig erhalten, denn viele Antennenträger wurden nach dem Einsturz des Mittelturms am 15. November 1972 und aus technischen Gründen demontiert.

Heute sind nur noch ein 210 Meter hoher Mast und zwei kleine freistehende Türme vorhanden. Er ist wie die übrigen Gebäude und Anlagen auf dem Funkerberg heute ein technisches Denkmal. Bis 1999 diente dieser Mast als Träger einer Sendeantenne für Langwelle, die als Reserveantenne für die Langwellensender Zehlendorf bei Oranienburg und Donebach diente. 1994 wurde auf dem Funkerberg ein 67 Meter hoher Mobilfunkturm in Fertigbetonbauweise errichtet. Er ist heute der einzige aktive Senderstandort auf dem Funkerberg. Erste Funkversuche fanden 1908 statt. Am 22. Dezember 1920 wurde vom Funkerberg das erste Mal Musik und Sprache mit Hilfe der Funktechnik auf "Welle 2400" -Langwelle- gesendet. Es ging als Weihnachtskonzert der Deutschen Reichspost in die Geschichte ein. Damit gilt Königs Wusterhausen als Wiege des deutschen Rundfunks. Die Künstler waren übrigens Angestellte der Deutschen Reichspost. Die Initiative ging von Hans Bredow, dem "Vater des Deutschen Rundfunks" aus. Bis 1926 wurden regelmäßig jeden Sonntag die beliebten "Sonntagskonzerte" gesendet. Das Studio dieser Sendungen war im Anfang ein umgebauter Sanitärraum im ersten Sendehaus auf dem Funkerberg. siehe auch: Mittelturm (Königs Wusterhausen), Teltow (Landschaft)

Bauwerke

  • Schloss Königs Wusterhausen, ein Jagdschloss mit Schlossgarten (beliebtes Ausflugsziel der ansässigen Jugend), bekannt als Lieblingsaufenthalt des Königs Friedrich Wilhelm I. von Preußen (siehe Tabakskollegium)
  • Kreuzkirche, begonnen 1693, Neuverglasung 1949 durch 3 Chor-Fenster und 4 ornamentale Rundscheiben von Charles Crodel
  • Schleuse Neue Mühle (erstmals belegt 1739), Höhenunterschied 1,50 m
  • Wasserturm (Baubeginn 1910, stillgelegt 1965), jetzt Café mit Biergarten und Ausstellungsflächen
  • 210 Meter Sendemast (Baujahr 1925)

Parks

Im Neubaugebiet wurde eine öffentliche Grünanlage errichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Bahn (Regionalbahn und S-Bahnhof Königs Wusterhausen)
  • Bundesautobahn: A 10 (Berliner Ring), A 13
  • Bundesstraße: B 179, Umgehungsstraße geplant
  • Landesstraßen: 30, 40, 401
  • Kreisstraßen: 6153, 6159
  • Luftverkehr: nahe Flughafen Schönefeld (SXF)
  • Wasserwege: Hafen Königs Wusterhausen, die Dahme und der Nottekanal

Bildung

In Königs Wusterhausen gibt es mehrere Grundschulen, 2 Gymnasien, 2 Oberschulen und eine Volkshochschule.

Literatur

  • Heinz Borchert/Gerhard H. Damm: Geschichten aus Königs Wusterhausen; (Heimat-Archiv); Sutton Verlag: Erfurt 2005; ISBN 3-89702-840-9.
  • Landratsamt Königs Wusterhausen (Hg.): Königs Wusterhausen. Spaziergänge in die Umgebung; ERLO Verlagsgesellschaft: Königs Wusterhausen 1993.

Siehe auch

  • Theodor Fontanes Beschreibung aus den Wanderungen durch die Mark Brandenburg unter dem Titel Eine Pfingstfahrt in den Teltow über eine Reise von Berlin nach Königs Wusterhausen (Auszug): Teltow



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Informationsportal über Königs Wusterhausen in Brandenburg - 25.5.2012