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Königsfeld ist eine Stadt im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie gehört zur Verbandsgemeinde Brohltal. GeografieGeografische LageDie Stadt Königsfeld liegt im Vinxtbach-Tal. GeschichteKönigsfeld wurde 992 urkundlich erstmals erwähnt. 1335 wird die Wasserburg urkundlich zum ersten Mal erwähnt. 1336 bekam Königsfeld die Stadtrechte verliehen und wurde später sogar zur Hauptstadt des eigenständigen Ländchens, zu dem neben Königsfeld auch Dedenbach und zeitweise auch Schalkenbach und Vinxt gehörten. Dieses Ländchen einschließlich der in Königsfeld gelegenen ehemaligen Wasserburg gehörte zunächst dem Reichsritter von der Landskron und später (um 1700) den Waldbott von Bassenheim. Die Königsfelder Schreiner Philipp Zipp und Henrich Zipp waren 1784 maßgeblich an einem Überfall auf den Ort Vinxt, der als Teil der Herrschaft Landskron durch einen Gebietstausch 1659 an das Herzogtum Jülich und als Teil dessen an Kurpfalz gekommen war, beteiligt. Der Ortsbürgermeister Hans-Josef Zipp entstammt derselben Familie Zipp. PolitikOrtsbürgermeister ist Hans-Josef Zipp (CDU). Kultur und SehenswürdigkeitenSehenswürdigkeitenDie Pfarrkirche St. Nikolaus mit ältesten Bauteilen aus dem 13. Jahrhundert und einem stattlichen Westturm. Im Inneren eine Madonna aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Bereits 1226 überträgt König Heinrich (VII.) dem Gerhard von Landskron die Patronatsrechte über Königsfeld. In der Kirche ist ein Modell ausgestellt, das die ehemalige Stadt mit Stadtmauer und Wasserschloss (abgerissen 1830, die Steine wurden zum Bau des alten Schulgebäudes benutzt) darstellt. Zudem sehenswert ist der geschlossene Dorfkern mit schönen Fachwerkhäusern und ein Judenfriedhof am Waldrand. Köngsfeld (Dorfmitte) ist der Startpunk einer Keramikroute. Einem Wanderweg, der mit vielen keramischen Kunstwerken geschmückt ist und durch einen großen Teil des Vinxtbachtales führt. ReligionenZur Kirchengemeinde Königsfeld gehören Königsfeld, Dedenbach, Schalkenbach und Vinxt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
