Köthen in Sachsen-Anhalt


Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Köthen
Koordinaten: 51° 45′ N, 11° 55′ O
Höhe: 80 m ü. NN
Fläche: 78,42 km²
Einwohner: 29.519
Bevölkerungsdichte: 376 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06366
Vorwahl: 03496
Kfz-Kennzeichen: KÖT
Gemeindeschlüssel: 15 1 59 023
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 1-3
06366 Köthen (Anhalt)
Webpräsenz: www.koethen-anhalt.de
Oberbürgermeister: Kurt-Jürgen Zander (SPD)

Köthen (Anhalt) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises.

Geografie

Geografische Lage und Klima

Köthen liegt südlich von Magdeburg, nördlich von Halle (Saale), westlich von Dessau und östlich von Bernburg (Saale). Nördlich des Landkreises Köthen beginnt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe. Mitten im fruchtbaren Schwarzerdegebiet der Magdeburger Börde gelegen, bietet die Köthener Umgebung die denkbar besten landwirtschaftlichen Voraussetzungen. Durch den Regenschatten des Harzes ist die jährliche Niederschlagsmenge geringer als im restlichen Deutschland.

Stadtgliederung

Folgende Orte gehören zur Stadt Köthen:

  • Köthen (Kernstadt)
  • Arensdorf
  • Baasdorf
  • Dohndorf
  • Gahrendorf
  • Hohsdorf
  • Löbnitz an der Linde
  • Merzien
  • Wülknitz
  • Zehringen

Geschichte

Vorgeschichte

Das älteste Zeugnis menschlicher Anwesenheit in der Köthener Gegend ist ein in der Prähistorischen Sammlung aufbewahrter, etwa 250.000 Jahre alter Faustkeil altsteinzeitlicher Jäger. Aus der Mittelsteinzeit von vor 10.000 Jahren zeugen Stielspitzen von Rentierjägern. Schon lange vor der Völkerwanderung finden sich hier Siedlungsplätze mehrerer Kulturen. Zwischen 180 und 450 siedelten die germanischen Stämme der Hermunduren und Semnonen in der Köthener Gegend, deren eigene Keramik neben römischer Importware von festen Wohnstätten zeugt. Etwa im 6. Jahrhundert dringen erstmals slawische Stämme bis in die Köthener Gegend und erbauen ihre Wallburgen. Erst nach 800 beginnt die deutsche Landnahme im Gau Serimunt (zwischen Saale und Mulde), der sich zum Herrschaftszentrum der Askanier entwickelt. Im Jahr 839 erobern sie die slawische Königsburg Cösitz südlich vom heutigen Köthen. In den folgenden Jahrhunderten leben slawische und deutsche Bevölkerungsteile nebeneinander, und noch bis etwa 1400 war die sorbische Sprache an den anhaltischen Gerichten zugelassen.

Mittelalter

Die erste Erwähnung Köthens findet sich in einer Urkunde aus dem Jahre 1115, als Graf Otto von Ballenstedt plündernde Slawen „bei dem Orte, der Cothen heißt” bekämpfte. Um 1150 bestand bereits ein Archidiakonat unter der Dompropstei Magdeburg. 1194 hatte Köthen sogar eigene Getreidemaße (Köthener Malter und Scheffel) sowie eine Münzstätte. Im Jahre 1290 erhielt das Kloster Gottesgnaden in Calbe das Patronat über die Köthener Pfarrgemeinde St. Jakob, deren erste Kirche 1330 wieder erwähnt wurde. 1313 wurde Köthen als „civitas” bezeichnet, d.h. eine ummauerte Stadt mit eigenen Rechten. Die Köthener Burg (das spätere Schloss) wurde erstmals 1396 erwähnt.

Im Jahr 1400 begann der Bau der neuen St. Jakobskirche auf den Grundmauern der früheren Kirche. 1406 wurde Köthen durch Erzbischof Günther II. von Magdeburg belagert. Eine Kanonenkugel aus dieser Zeit wurde an der Nordseite der derzeit noch im Bau befindlichen Kirche zur Erinnerung mit eingemauert. 1450 wurde Köthen von einer Pestepidemie heimgesucht; weitere folgten 1598, 1636 und 1681-83. 1457 wurde das zweite Köthener Rathaus errichtet. 1462 folgte der noch heute existierende Hallesche Turm, während der jetzige Magdeburger Turm erst 1562 auf Basis eines früheren Turms neu errichtet wurde.

Frühe Neuzeit

Im Jahre 1525 wurde Anhalt-Köthen unter Fürst Wolfgang nach dem Vorgang von Kursachsen das zweite Land der Welt, das die lutherische Reformation als Landesreligion einführte. 1547 brannte die alte Askanierburg ab. 1599 stürzte der ursprüngliche Kirchturm der St. Jakobskirche ein und beschädigte die gegenüber liegende Schule, jedoch kam kein Mensch zu Schaden. Erst 1895 erhielt St. Jakob wieder zwei neue Türme, die höchsten in Anhalt.

Durch die anhaltische Erbteilung 1603 fiel der Landesteil Anhalt-Köthen an den jungen Fürsten Ludwig I., der mehrere Jahre in Italien verbracht hatte und statt der alten Wasserburg einen Hof nach italienischem Vorbild errichten wollte. Schon 1604 war der heutige Ludwigsbau vollendet, umgeben von Gartenanlagen. In Italien wurde Ludwig das erste deutsche Mitglied der Accademia della Crusca, was ihn zur Gründung einer ähnlichen Organisation anspornte. 1617 gründete er die Fruchtbringende Gesellschaft zur Pflege der deutschen Sprache. Im folgenden Jahr brachte er den Pädagogen Wolfgang Ratke nach Köthen, um das Schulwesen zu reformieren. Zur Herstellung der Schulbücher wurde die Fürstliche Druckerei und damit der erste deutsche Schulbuchverlag gegründet.

1699 wurde die von Fürstin Gisela Agnes gestiftete St. Agnus-Kirche als Köthens erste lutherische Kirche eingeweiht. 1716 trat ihr musikbegeisterter Sohn Fürst Leopold sein Amt an und engagierte im folgenden Jahre Johann Sebastian Bach als neuen Kapellmeister seiner Hofkapelle. Bach komponierte hier wichtige Werke, darunter einige der Brandenburgischen Konzerte sowie Teil I des Wohltemperierten Klaviers, die in den Räumen des Schlosses ihre Uraufführung erlebten.

Neuzeit

19. Jahrhundert

1821 bis 1834 arbeitete der berühmte Homöopath Samuel Hahnemann als Fürstlicher Leibarzt in Köthen, wo viele seiner bekanntesten Schriften entstanden. Sein Wohnhaus in der Wallstraße ist bis heute erhalten. Auf seinen Spuren folgte der Heilpraktiker Arthur Lutze, der 1855 seine weltberühmte Klinik in Köthen errichtete, die heute renoviert und als Tagungsort zugänglich ist.

1822 konstruierte Hofbaumeister Gottfried Bandhauer das meisterhafte, an Ketten hängende Tonnengewölbe des Spiegelsaals im Ludwigsbau des Schlosses. 1828 errichtete Bandhauer den Ferdinandsbau, 1829 das Kloster und Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, und 1830 wurde die katholische Kirche St. Maria eingeweiht.

Aus Richtung Magdeburg erreichte am 9. Juni 1840 die erste Eisenbahn Köthen, und der Bahnhof der Magdeburg-Leipziger Eisenbahn (heutiges Bahnpostamt) wurde eröffnet. Am 10. September des folgenden Jahres traf aus Berlin der erste Zug der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn ein. Damit wurde Köthen der erste Bahnknotenpunkt Deutschlands. Der Bahnhof der aus Dessau kommenden Linie befand sich südlich vom Heinrichsplatz. 1846 eröffnete die „Anhalt-Köthen-Bernburger Eisenbahn” Köthens dritten Bahnhof. Die Umsteigeprobleme wurden erst 1867 durch Errichtung des zentralen Berlin-Halberstädter Bahnhofs in der Georgstraße gelöst, der die drei bisherigen Bahnhöfe ersetzte.

Am 23. November 1847 starb der kinderlose letzte Köthener Herzog Heinrich, und die Regierung fiel an Anhalt-Bernburg. In der Revolution von 1848 spielte die Stadt Köthen als Treffpunkt der demokratischen Kräfte eine bedeutende Rolle. 1849 erwarb Joseph Freiherr von Eichendorff ein Haus in Köthen, in dem er bis 1855 wiederholt lebte. Sein Haus ist noch heute erhalten. 1879 wurde die Köthener Johannisloge Ludwig zum Palmbaum gegründet (1935 zwangsweise geschlossen). 1885 wurde die offizielle Schreibweise Köthens auf „Cöthen” festgelegt. Im Jahre 1900 erfolgte die Einweihung des heutigen (vierten) Rathauses an der ursprünglichen Stelle.

20. Jahrhundert

1907 stiftete Georg Krause das Fürst-Ludwig-Denkmal am Schlossplatz, und 1912 wurde von ihm das Ausstellungsgebäude „Haus des Dürerbundes” errichtet. 1927 wurden das Stadion sowie das Schwimmbad am Ratswall eröffnet. Der Name der Stadt wird ab jetzt offiziell „Köthen” geschrieben. 1933 kehrte die Kreisverwaltung von Dessau nach Köthen zurück. 1938 wurde die Synagoge niedergebrannt und 1942 wurden die letzten noch lebenden Juden in das böhmische KZ Theresienstadt deportiert. Bei einem Bombenangriff auf Köthen am 20. Juli 1944 entstanden Zerstörungen am Schloss und an den Bahnanlagen.

Im April 1945 erreichten US-amerikanische Truppen Köthen. Diese gaben im Juli 1945 die Besatzung an die Sowjetunion ab. Bei einer Wahl wurde die SED die stärkste Kraft, hatte aber keine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung. 1954 wurde die Köthener Karnevalsgesellschaft gegründet, und seit 1967 gibt es die alljährlich stattfindenden „Köthener Bachfesttage”.

21. Jahrhundert

Im Jahr 2006 lag die Arbeitslosenquote in der Stadt bei etwa 23 Prozent. Am 18. Januar 2007 wurde in Köthen eine „Neue Fruchtbringende Gesellschaft zur Pflege der deutschen Sprache” gegründet. Am 1. Juli 2007 wird Köthen Sitz der Kreisverwaltung des neu gebildeten Landkreises Anhalt-Bitterfeld.

Eingemeindungen

Am 30. Juni 1994 wurde die Gemeine Merzien mit den Ortsteilen Hohsdorf und Zehringen eingemeindet, am 1. Januar 2004 die Gemeinden Arensdorf mit Ortsteil Gahrendorf, Baasdorf, Dohndorf, Löbnitz an der Linde und Wülknitz.

Einwohnerentwicklung

Quelle: Stadt Köthen

  • 1800 - ~5.000
  • 1818 - 6.035
  • 1848 - 7.637
  • 1871 - 13.564
  • 1890 - 18.215
  • 1900 - 22.092
  • 1910 - 23.410
  • 1914 - 23.099
  • 1918 - 19.684
  • 1928 - 26.684
  • 1940 - 34.605
  • 1946 - 42.588
  • 1950 - 39.365
  • 1971 - 36.624
  • 1988 - 34.289
  • 1990 - 33.079
  • 1994 - 32.042[1]
  • 1995 - 31.732
  • 2000 - 30.360
  • 2003 - 29.883
  • 2004 - 31.621[2]
  • 2006 - 29.519

Politik

Stadtrat

Der Rat besteht aus 40 Ratsmitgliedern und dem Oberbürgermeister.

CDU SPD PDS FDP Freie Fraktion B90/Grüne Gesamt
2004 13 10 10 4 2 1 40

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Oberbürgermeister ist Kurt-Jürgen Zander (SPD), Vorsitzender des Stadtrates Werner Sobetzko (CDU).

Wappen

Blasonierung: Das Wappen der Stadt Köthen (Anhalt) zeigt in Silber eine gezinnte rote Stadtmauer, schwarz gefugt, mit geöffnetem roten Tor, hochgezogenem blauen Fallgatter und drei aufgesetzten gezinnten roten, schwarz gefugten Türmen mit je einem Fenster, der größere und stärkere mittlere Turm mit blauem Kegeldach und goldenem Knauf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Naumann-Museum, das einzige ornithologiegeschichtliche Museum der Welt, im Ferdinandsbau des Köthener Schlosses
  • Prähistorische Sammlung, im gleichen Gebäude
  • Historisches Museum, im Ludwigsbau des Köthener Schlosses, mit Schlosskapelle und Spiegelsaal, Apothekengewölbe mit homöopathischer Ausstellung, "Steinerner Gang" und Bachgedenkstätte
  • Eichendorff-Haus
  • Hahnemann-Haus und Lutze-Klinik

Musik

Seit 1967 finden in Köthen alljährlich die "Köthener Bachfesttage" statt, die ein reiches Konzertprogramm in den historischen Räumen des Schlosses sowie den Kirchen der Stadt bieten.

Kirchen

  • St. Agnus (1699), urspr. lutherisch, mit Abendmahlsbild von Lucas Cranach d.J. (1565) und Porträt der Kirchenstifterin Gisela Agnes von Antoine Pesne (1713). Orgel erbaut von Wilhelm Rühlmann.
  • St. Jakob (1400), urspr. katholisch, später reformiert; mit Fürstengruft. Die 1872 von Friedrich Ladegast erbaute Orgel ist die bedeutendste in Anhalt. Doppeltürme von Bernhard Sehring (1895).

Vom lutherischen bzw. reformierten Gepräge dieser beiden Kirchen zeugt nur noch die Ausgestaltung der Innenräume. Die Gottesdienste werden in beiden Kirchen nach der unierten Agende der evangelischen Landeskirche Anhalts gefeiert.

  • St. Maria (1830), katholisch, erbaut von Gottfried Bandhauer
  • Schlosskapelle, mit Orgel von Johann Christoph Zuberbier
  • St. Anna, katholisch
  • St. Martin (1914), heute Jobcenter

Bauwerke

  • Schloss
  • Bachdenkmal
  • Hallescher Turm
  • Magdeburger Turm
  • Löwenapotheke
  • Rathaus
  • Stadtbibliothek
  • Altdeutscher Hof

Parks

  • Alter Friedhof
  • Tierpark Köthen
  • Fasanerie
  • Friedenspark
  • Ziethebusch (unter Naturschutz stehender Urwald am Stadtrand)
  • Schlosspark

Bildung

In Köthen befindet sich die Verwaltungsstelle der Hochschule Anhalt, die hier mit Studiengängen des technischen Profils vertreten ist, sowie ein Berufliches Schulzentrum.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Gustav Albert von Goßler (1807-1869), Verwaltungsfachmann und Herzoglich Anhalt-Köthener Staatsminister, zum Ehrenbürger ernannt am 29. November 1853
  • Salomon Herz (1794-1865), Kaufmann, zum Ehrenbürger ernannt am 18. August 1863
  • Karl Irmer (1831-1911), Kommissionsrat und Stadtrat, zum Ehrenbürger ernannt am 8. Januar 1909
  • Hermann Trautmann (1842-1926), Stadtverordnetenvorsteher, zum Ehrenbürger ernannt am 15. Dezember 1910
  • Louis Wittig, geheimer Kommerzienrat, zum Ehrenbürger ernannt am 15. Dezember 1897
  • Felix Friedheim (1845-1900), Bankier
  • Valentin Iwanowitsch Bogdanow, 1. Stadtkommandant der sowjetischen Militäradministration in Deutschland

Söhne und Töchter der Stadt

  • Carl Friedrich Abel, Komponist
  • Hans Hermann Behr, Mediziner und Entomologe
  • Eduard von Boguslawski, Pflanzenbauwissenschaftler
  • Hermann Albert Daniel, Geograph und Hymnologe
  • Friederike Ellmenreich, Schauspielerin und Schriftstellerin
  • Bernd Ettel, Architekt
  • Carl Christoph Wilhelm Fleischer, Architekt
  • Bartholomäus Frenzel, neulateinischer Dichter
  • Nicolaus Gallus, Reformator
  • Robert Friedrich Goetze, Architekt
  • Gisela Agnes, Fürstin von Anhalt-Köthen
  • Werner Haase, Leibarzt Hitlers
  • Angelika Hartmann, Fröbelpädagogin, Begründerin von Kindergärten
  • Heinrich, Herzog von Anhalt-Köthen
  • Max Henze, NS-Politiker
  • Carl Herz, SPD-Politiker
  • August Klughardt, Komponist und Dirigent
  • Georg Krause, Gründer der „Chemiker-Zeitung"
  • Axel Kuhn, Logistiker
  • Leopold, Fürst von Anhalt-Köthen
  • Nora Leschkowitz, Schauspielerin
  • Willy Lohmann, Politiker (geboren im heutigen Ortsteil Dohndorf)
  • Julius Naue, Maler und Archäologe
  • Michael Naumann, Journalist und Herausgeber
  • Eduard von Rindfleisch, Pathologe
  • Gerhard Schiedewitz, Zeitungsredakteur
  • Paul Schmidt, Erfinder der Trockenbatterie
  • Johann Heinrich Schmucker, deutscher Theologe
  • Gerhard Thielcke, Vogelkundler und Umweltschützer
  • Sarah Tkotsch, Schauspielerin
  • Leberecht Uhlich, deutscher Theologe
  • Manfred Wekwerth, Theaterregisseur
  • Wolfgang, Fürst von Anhalt-Köthen, Reformator

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Christian Ferdinand Abel, berühmter Solist in Bachs Orchester
  • Anna Magdalena Bach, geb. Wilcke, Sängerin
  • Johann Sebastian Bach, Komponist und Kapellmeister
  • Maria Barbara Bach, Sängerin
  • Gottfried Bandhauer, Architekt und Bauingenieur
  • Joseph Freiherr von Eichendorff, Dichter und Schriftsteller
  • Ferdinand, Herzog von Anhalt-Köthen
  • Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie
  • Gottlieb Krause, Historiker und Schlossbibliothekar
  • Franz Krüger, deutscher Maler
  • Ludwig I., Fürst von Anhalt-Köthen
  • Arthur Lutze, homöopathischer Heilpraktiker
  • Johann Friedrich Naumann, Ornithologe
  • Wolfgang Ratke, Pädagoge und Didaktiker
  • Heinrich Reinhardt, Erbauer des Köthener Rathauses
  • Friedrich Wilhelm Rust, Komponist
  • Johann Schlaginhaufen, Reformator, erster ev. Pastor von St. Jakob
  • Bernhard Sehring, Erbauer der Jakobskirchtürme
  • Hermann Wäschke, Mundartdichter und Archivar

Kulinarische Spezialität

  • Köthener Schusterpfanne (Schweinebraten, überbacken mit Kartoffeln und Birnen)

Partnerstädte

  • Wattrelos – Frankreich
  • Siemianowice Slaskie – Polen

Städtefreundschaften

Literatur

  • Klaus Conermann: Die Sammlungen Fürst Ludwigs im Köthener Schloss, in: Wolfenbütteler Barock-Nachrichten 16 (1989), 73-91
  • Erich Damerow: Köthen in Anhalt, ein Städtebild. Berlin 1929
  • Gerhard Dünnhaupt: Die Fürstliche Druckerei zu Köthen. Frankfurt/M.: Buchhändler-Vereinigung 1979 (AGB XX.4). ISBN 3-7657-0934-4
  • Günther Hoppe, Werner Grossert, Matthias Freundel, Viktor Samarkin: Köthen (Anhalt) zwischen den Jahren 1115 und 1949. Vier Beiträge zur Stadtgeschichte. Köthen 1991.
  • Gottlieb Krause: Ludwig, Fürst zu Anhalt-Cöthen und sein Land. 3 Bde. Köthen u. Neusalz 1877-79
  • Robert Schulze: Köthen in Anhalt, ein Führer durch die Stadt und ihre Geschichte. Köthen 1923



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Köthen in Sachsen-Anhalt - 30.10.2014