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Konradsreuth ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof und liegt an der B 2 zwischen Münchberg und Hof (Saale). GeografieKonradsreuth befindet sich zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge und wird von der Münchberger Gneisplatte durchzogen. Ortsteile36 Orte:
GeschichteKonradsreuth wurde erstmalig im Jahre 1266 in einer Urkunde erwähnt, in der von einem Ulricus de Conratsrute aus dem Geschlecht der Lüchauer die Rede war. Diese stammten aus Lobechow bei Jena. Die Herren von Lüchau herrschten bis 1484. Im Jahre 1441 verlieh ihnen Kaiser Friedrich III. ein Hochgericht. Das ehemalige Amt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth (sowie die Kondominatsrechte der Freiherren von Reitzenstein) fielen im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich, der Ort kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.759, 1987 dann 3.439 und im Jahr 2000 3.627 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Willi Koska (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 3030 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1538 T€. WappenÜber silbernem Schildfuß, darin ein blauer Pfahl (Herren von Lüchau) in rot ein silberner Schrägbalken (Herren von Reitzenstein), überdeckt von einem schräg links liegenden goldenen Weberschiffchen mit silberner Garnspule. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 63, im produzierenden Gewerbe 1022 und im Bereich Handel und Verkehr 315 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 133 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1340. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 90 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2703 ha, davon waren 1959 ha Ackerfläche und 741 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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