Kossa in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Leipzig
Landkreis: Delitzsch
Verwaltungsge-
meinschaft:
Laußig
Koordinaten: 51° 37′ N, 12° 41′ O
Höhe: 125 m ü. NN
Fläche: 73,55 km²
Einwohner: 2485
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04849
Vorwahl: 034243
Kfz-Kennzeichen: DZ
Gemeindeschlüssel: 14 3 74 170
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kossaer Str. 6
04849 Authausen
Webpräsenz: www.kossa-sachsen.de
Lage der Gemeinde Kossa im Landkreis Delitzsch

Kossa ist eine Gemeinde im Landkreis Delitzsch, Regierungsbezirk Leipzig, Freistaat Sachsen. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Laußig.

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde Kossa liegt ca. 10 km nordöstlich von Bad Düben und 20 km nördlich von Eilenburg. Die B 183 führt durch die Gemeinde. Im Norden grenzt die Gemeinde an das Land Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde wird durch die großen, hügeligen Wald- und Heidegebiete der Dübener Heide geprägt.

Geschichte

Die Orte sind, wie aus den Namen ersichtlich, meist slawischen Ursprungs. Der Ortsteil Kossa wird erstmalig im Jahr 1464 als "Kassaw" urkundlich erwähnt. Der Ortsname kommt aus dem slawischen und bedeutet soviel wie "Sense" . Der Ortsteil Authausen wird als "Uthusen" im Jahr 1218 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Pressel wird als "Presser" im Jahr 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf Görschlitz wird im Jahr 1464 als "Gorselwittz" erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist slawisch und bedeutet soviel wie "Dorf an der Berglehne". Der Ortsname Durchwehna, das im Tal des Schleifbaches liegt, stammt vom slawischen "Droga" und bedeutet soviel wie Tal. Die Orte im Gemeindegebiet haben an den Folgen des Dreißigjährigen Krieges und der Pest schwer zu leiden. So lebten in Kossa 1639 nur noch neun Einwohner. Ab 1815 gehörte das Gemeindegebiet zum Land Preußen. Die Gemeinde Kossa wurde in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts aus dem Zusammenschluss der Ortsteile Durchwehna und Kossa sowie Friedrichshütte gebildet. Im Juli 1996 kam die Gemeinde Authausen dazu. Seit 1999 steht der Name "Gemeinde Kossa" für alle fünf dazugehörigen Ortschaften Authausen, Durchwehna, Görschlitz, Kossa und Pressel.

Sehenswürdigkeiten

  • Bunkeranlage bei Kossa
  • Naturpark Dübener Heide
  • Bockwindmühle bei Authausen
  • neu errichtetes altes germanisches Haus bei Authausen
  • Gedenkstein für die ermordeten Häftlinge des sogenannten "Todesmarsches" auf dem Friedhof Kossa und am Ortsausgang Durchwehna
  • Presseler Schloss
  • "Hexenstein" bei Görschlitz
  • Moorlandschaft bei Pressel

Gemeindegliederung

Ortsteile Kossa, Authausen, Durchwehna, Görschlitz und Pressel

Berühmte Persönlichkeiten

  • Dr. Günter Gereke Reichstagsabgeordneter, Landwirtschaftsminister, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident in Niedersachsen
  • Friedrich Gustav Kögel, der erste Weltumwanderer



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Informationsportal über Kossa in Sachsen - 25.5.2012