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Kraiburg am Inn (amtlich: Kraiburg a.Inn) ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg am Inn. Diese umfasst die Gemeinde Jettenbach, die Gemeinde Taufkirchen und den Markt Kraiburg am Inn. GeografieKraiburg am Inn liegt in der Planungsregion Südostoberbayern an der südlichen Seite des Inns. Es existieren folgende Gemarkungen: Guttenburg, Kraiburg am Inn, Maximilian GeschichteVon 1100 beginnend bis 1259 war die Burg auf dem Schloßberg Sitz der Grafen von Kraiburg. 1259 kam Kraiburg an die Wittelsbacher. 1265 wurde Kraiburg das Marktrecht verliehen. Der Markt Kraiburg am Inn war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Rentamt Burghausen des Kurfürstentums Bayern. Kraiburg besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Kraiburg erhielt am 1. Mai 1876 mit der Eröffnung der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf einen eigenen Bahnhof. Dieser wurde jedoch, wie die Bahnstrecke selbst, auf der aus Kraiburger Sicht gegenüberliegenden, nördlichen Seite des Inns errichtet und befindet sich damit rund drei Kilometer vom Ort entfernt. Im Zweiten Weltkrieg wurde im Bereich des Bahnhofs ein Rüstungsbetrieb, das so genannte "Werk Kraiburg" gegründet und bis 1945 größtenteils durch Zwangsarbeiter betrieben. Ab 1946 entstand auf dem weitläufigen, nun verlassenen Gelände der Ort Waldkraiburg. Der frühere Kraiburger Bahnhof wurde entsprechend umbenannt. 1950 entstand aus dieser Industriesiedlung eine selbständige Gemeinde, die heutige Stadt Waldkraiburg. 1935 wurde die Gemeinde Maximilian (vormals Niederkraiburg) nach Kraiburg eingemeindet. 1972 wurde im Zuge der Gebietsreform die Gemeinde Guttenburg eingemeindet. Mitte der neunziger Jahre war bei mehreren Hochwassern der niedrig liegende Teil des Ortsgebietes betroffen. 1997 wurde deshalb gemeinsam mit der Stadt Waldkraiburg ein auf beiden Seiten des Inns liegender Hochwasserdamm fertiggestellt. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.715, 1987 dann 2.876 und im Jahr 2000 4.020 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Michael Loher (Unabhängige Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Alois Schlagmann (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1844 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 519 T€. Kultur und SehenswürdigkeitenSehenswürdigkeiten
Museen
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 24, im Produzierenden Gewerbe 233 und im Bereich Handel und Verkehr 55 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 244 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1346. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 9 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 63 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1467 ha. Davon waren 1055 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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