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Kranichfeld ist eine Kleinstadt im Mittleren Ilmtal im Süden des Kreises Weimarer Land und Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. GeografieKranichfeld liegt im bewaldeten Hügelland der Ilm-Saale-Platte in einem Talkessel der Ilm, die mittlere Höhenlage beträgt ca. 300 Meter ü. NN. Der Ort besteht aus der Kernstadt Kranichfeld und den separat liegenden Ortsteilen Stedten an der Ilm und Barchfeld (Ilm), die von 1975 bis 1994 die selbständige Gemeinde Barchfeld-Stedten bildeten. WappenDas Wappen zeigt auf weißem (heraldisch: silbernen) Grund auf grünem Feld (Blattwerk) stehend einen gelben (heraldisch: goldenen) Kranich, einen Stein in der erhobenen rechten Kralle haltend, über dem Kranich eine blaue Wolke, aus der eine Hand mit rotem Ärmel einen grünen Palmenzweig reicht, darunter in schwarz die Jahreszahl "1650". In der Stadtgeschichte waren lange Zeit auch Wappen gebräuchlich, die nur den Kranich mit Stein zeigten. Bis in die 1980-Jahre zeigte das Wappen auf weißem Grund einen hinter sich sehenden (heraldisch: widersehenden) gelben Kranich mit schwarzem Schweif, einen Stein in der erhobenen rechten Kralle haltend. Das Wappen zeigte kein grünes Feld unter dem Kranich, keine Wolke mit Arm und Palmenzweig und keine Jahreszahl "1650". Eine ältere Version bis in die 1920-Jahre war mit grünen Feld und rein goldenem Kranich versehen.
In silber auf grünem Feld im Schildfuß stehend ein goldener Kranich (nicht widersehend, wie auf älteren Wappen), einen Stein in der erhobenen rechten Kralle haltend, im Schildhaupt rechts eine blaue Wolke, aus der eine Hand mit rotem Ärmel einen grünen Palmenzweig reicht, darunter rechts in schwarz die Jahreszahl "1650". In der Heraldik werden Wappen stets vom Träger aus ("von hinten") gesehen. Die Jahreszahl bedeutet die Erteilung des Stadtrechts. GeschichteDie älteste Erwähnung stammt von 1143, als Sitz einer Seitenlinie der Grafen von Käfernburg-Schwarzburg, die ihren Besitz 1172 teilten. Die Kranichfelder Oberherrschaft ging 1380 an die Grafen von Kirchberg, 1398 an die Wettiner, 1453 an die Reußen und war ab 1615 (bis 1920) verschiedenen thüringischen Fürstentümern zugehörig. Die Unterherrschaft gehörte den Grafen zu Schwarzburg, ab 1803 zu Preußen, ab 1815 zu Sachsen-Weimar-Eisenach und ab 1912 zu Sachsen-Meiningen. Trotz herrschaftlicher Teilung bildete Kranichfeld aber stets eine Gemeinde, die 1651 Stadtrecht erhielt. 1830 hatte Kranichfeld 1300 Einwohner. 1888 erhielt Kranichfeld Eisenbahnanschluss. WirtschaftGrößtes Unternehmen in Kranichfeld ist die Neumann Bauelemente GmbH mit 90 Mitarbeitern (2006). VerkehrKranichfeld liegt an der B 87 Ilmenau - Bad Berka - (Weimar). Weitere Straßen sind die Landesstraße LIO52 nach Erfurt, zur A 4 und zum Stausee Hohenfelden sowie die Kreisstraße nach Teichel. Seit 1888 hat Kranichfeld einen Bahnanschluss an der 25 Kilometer langen Ilmbahn nach Weimar. Die Ilmbahn endet in Kranichfeld. Planungen sie bis nach Stadtilm zur Bahnstrecke Arnstadt-Saalfeld zu verlängern wurden nicht realisiert. Öffentliche EinrichtungenBildungseinrichtungen
Ämter
Städtepartnerschaften
StadtgliederungZur Gemeinde Kranichfeld gehören neben der Stadt im engeren Sinne noch die auswärtigen Ortsteile Stedten an der Ilm und Barchfeld (Ilm), die 9. April 1994 eingemeindet wurden. Eine weitere administrative Gliederung besteht nicht. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Regelmäßige Veranstaltungen
Freizeit- und Sportanlagen
Kranichfeld liegt am 124 km langen Ilmtal-Radweg. PersönlichkeitenEhrenbürgerFür sein Engagement zum Erhalt des Baumbachhauses in Kranichfeld erhielt im September 2006 Walter Scheel die Ehrenbürgerwürde der Stadt. Söhne und Töchter der Stadt
Literatur
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