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Kranzberg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising. GeografieKranzberg liegt ca. 5 km westlich von Freising im Ampertal in einem tertiären Hügelland. Ortsteile sind Ampertshausen, Ast, Berg, Bernstorf, Dorfacker, Eberspoint, Giesenbach, Grandlmiltach, Gremertshausen, Griesbach, Hagenau, Höhenberg, Hohenbercha, Kranzberg, Kühnhausen, Neuhausen, Oberberghausen (Waldkirche), Schönbichl, Sickenhausen, Thalhausen, Thurnsberg, Viehhausen und Zinklmiltach. GeschichteUm 1200 erbaute das Ministerialengeschlecht der "Chranichsberg" das Schloss. Die Burg Kranzberg war bis zu ihrer Zerstörung durch schwedische Truppen 1632 Amtssitz des herzoglich-bayerischen Landgerichts Kranzberg, die Burg wurde danach nicht wieder aufgebaut. Trotzdem war Kranzberg bis 1802 Sitz eines wittelsbachischen Landgerichtes. Durch die Säkularisierung des benachbarten Hochstifts Freising und dessen Eingliederung ins Königreich Bayern im Jahr 1803 verlor Kranzberg an Bedeutung. Freising wurde Sitz des Landgerichts. Die 1666 wiedererrichtete Burgkapelle St. Pantaleon wurde 1807 abgebrochen. Kranzberg wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde. Seit der Gebietsreform in Bayern besteht sie aus den vier ehemals selbständigen Gemeinden Gremertshausen, Hohenbercha, Kranzberg und Thalhausen. ReligionenZum katholischen Pfarrverband Kranzberg gehören die Pfarreien Kranzberg St. Quirin, Hohenbercha St. Margareta und Wippenhausen St.Nikolaus Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
Historische FundeIm Herbst 1998 wurden von den Hobbyarchäologen Dr. Manfred Moosauer und Traudl Bachmaier im Bereich einer befestigten bronzezeitlichen Siedlung bei Bernstorf ein Gold-Diadem sowie Bernsteinobjekte gefunden. Gravierte Bernsteinstücke zeigen Ritzungen in mykenischer Schrift und zeigen so historische Verbindungen zum Mittelmeerraum. Der Goldfund von Bernstorf befindet sich heute im Besitz der Archäologischen Staatssammlung München. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
