Kreischa in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Weißeritzkreis
Koordinaten: 50° 57′ N, 13° 46′ O
Höhe: 257 m ü. NN
Fläche: 28,97 km²
Einwohner: 4486
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01731
Vorwahl: 035206
Kfz-Kennzeichen: DW
Gemeindeschlüssel: 14 2 90 260
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dresdner Straße 10
01731 Kreischa
Webpräsenz: www.kreischa.de
Bürgermeister: Frank Schöning

Kreischa ist eine kreisangehörige Gemeinde in Sachsen südlich Dresden.

Geografie

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Kreischa gehören die 15 folgenden Ortsteile: Babisnau, Bärenklause, Brösgen, Gombsen, Kautzsch, Kleba, Kleincarsdorf, Kreischa, Lungkwitz, Quohren, Saida, Sobrigau, Theisewitz, Wittgensdorf und Zscheckwitz.

Geschichte

  • 1282 Erste urkundliche Erwähnung (Name: altslawisch, "cryshowe" = Dorf des Krummen, Lahmen)
  • 1953 wird Kreischa und die heutigen Ortsteile Teil des Landkreis Freital,
  • 1994 Der Weißeritzkreis entsteht aus dem Landkreis Freital und dem Landkreis Dippoldiswalde. Kreischaer Fahrzeuge erhalten DW als neues Autokennzeichen.

Einwohnerentwicklung

  • 1547: 33 besessene Mann, 11 Gärtner
  • 1764: 10 besessene Mann, 16 Gärtner, 57 Häusler
  • 1834: 872 Einwohner
  • 1871: 1.410 Einwohner
  • 1890: 1.708 Einwohner
  • 1910: 2.079 Einwohner
  • 1925: 2.154 Einwohner
  • 1939: 2.165 Einwohner
  • 1946: 2.659 Einwohner
  • 1950: 2.587 Einwohner
  • 1964: 2.210 Einwohner
  • 1990: 3.222 Einwohner
  • 2000: 4.317 Einwohner

Politik

Städtepartnerschaften

Kreischa pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu

  • Loffenau in Baden-Württemberg 1990 und
  • Háj u Duchcova in der Tschechischen Republik seit 2005

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Babisnauer Pappel (Baum)
  • Wilisch (Berg), 476m
  • Quohrener Kipse (Berg, 452m)
  • Robert-Schumann-Büste im Kurpark, errichtet 1997 durch den Kunst- und Kulturverein "Robert Schumann" Kreischa.

Sport

Weltbekannt wurde Kreischa durch sein 1992 gegründetes Institut für Dopinganalytik und Sportchemie Kreischa. Bereits während der DDR war Kreischa nationales Zentrum für Sportchemie.




Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Kreischa in Sachsen - 25.5.2012