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Kressbronn liegt am Nordufer vom Bodensee zwischen Lindau und Friedrichshafen. GeschichteEine antik römische Besiedlung auf Gemeindegebiet ist durch eine Ausgrabung des Archäologen G. Bersu nachgewiesen, der Anfang des 20. Jahrhunderts bei Betznau Reste eines römischen Thermengebäudes freilegte. Auch der Name des benachbarten Weilers Kalkähren wird von einigen Forschern aus dem lateinischen „calcaria” hergeleitet. Die früheste schriftliche Erwähnung verzeichnet der Ortsteil Retterschen im Jahre 799 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen. Im Mittelalter gehörte das heutige Gemeindegebiet zum Herrschaftsbereich der Grafen von Montfort, bis diese ihre Güter im späten 18. Jahrhundert an Österreich abtreten mussten. Mit dem Frieden von Pressburg fielen sie an Bayern und unter Napoléon Bonaparte an Württemberg. Das heutige Kressbronn entstand 1934 durch Vereinigung der Ämter Hemigkofen und Nonnenbach. ReligionIm Hauptort Kressbronn und in Gattnau gibt es jeweils eine römisch-katholische Kirchengemeinde, wobei die Gattnauer St. Gallus-Kirche die ursprüngliche Mutterkirche ist. Ihre Existenz ist bereits seit 1412 belegt. Zusätzlich ist in Kressbronn eine evangelische Kirchengemeinde vorhanden. PolitikKressbronn hat sich mit den Gemeinden Eriskirch und Langenargen zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen. GemeinderatNach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Partnerstädte und -gemeinden
Außerdem hat die Gemeinde seit 1973 die Patenschaft für das in Eckernförde stationierte U-Boot U 17 der Bundesmarine übernommen. Wirtschaft und InfrastrukturWichtige Wirtschaftsfaktoren in der Gemeinde sind der Tourismus und die Landwirtschaft, vor allem Obst-, Wein- und Hopfenanbau. Kressbronn gehört als einzige Weinbaugemeinde am Bodensee dem Anbaugebiet württembergischer Bodensee an. Darüber hinaus gibt es einige kleine und mittelständische Betriebe, deren Bedeutung die Gemeinde durch Ausweisung von Gewerbeflächen zu stärken trachtet. Viele Kressbronner arbeiten auch in den größeren Städten in der Nachbarschaft, etwa in Friedrichshafen, Lindau und Tettnang. VerkehrKressbronn liegt an den Bundesstraßen B 31 (Freiburg im Breisgau - Sigmarszell) und B 467. Die Gemeinde wird auch von den Zügen der Bodenseegürtelbahn (Radolfzell - Lindau) angefahren und ist vom See her mit den Ausflugsschiffen der Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft zu erreichen. Sie gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an. BildungseinrichtungenIn Kressbronn gibt es zwei Schulen: Die Parkschule vereint eine Grund- und Hauptschule mit einer Realschule und einer Förderschule. Die Nonnenbachschule ist eine reine Grundschule. Neben zwei kommunalen Kindergärten gibt es auch einen Kindergarten der katholischen Kirchengemeinde und einen Wald- und Naturkindergarten, der von einem privaten Verein betrieben wird. GemeindegliederungKressbronn besteht aus nur einem Ortsteil. Im Hauptort Kressbronn leben 6303 Menschen, in den zur Gemeinde gehörenden 28 Teilorten (Arensweiler, Atlashofen, Berg, Betznau, Döllen, Gattnau, Gießen, Gießenbrücke, Gohren, Gottmannsbühl, Haltmaierhof, Heiligenhof, Hüttmannsberg, Kalkähren, Kochermühle, Krummensteg, Kümmertsweiler, Linderhof, Mittelmühle, Nitzenweiler / Hohreute, Obermühle, Poppis, Retterschen, Reute, Riedensweiler, Schleinsee, Schnaidt, Tunau) insgesamt 1965. Kultur und SehenswürdigkeitenKressbronn liegt an der Südroute der Oberschwäbischen Barockstraße. Bauwerke
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