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Küstriner Vorland ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland im Bundesland Brandenburg verbliebener Teil der ehemaligen Festungsstadt Küstrin, rd. 850 Einwohner. Küstrin-Kietz war bis zum Ende des zweiten Weltkrieges ein Stadtteil der erstmals 1232 urkundlich erwähnten Stadt Küstrin. Deren zwischen Oder und Warthe gelegene Altstadt mit den teilweise erhaltenen Festungsanlagen wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die inzwischen freigelegten Grundmauern zerstört und nicht wieder aufgebaut. Der östlich der Warthe gelegene Stadtteil Küstrin-Neustadt, polnisch Kostrzyn nad Odra, gehört seit 1945 zu Polen, zunächst zur Woiwodschaft Gorzow/Landsberg (Warthe), seit dem 1. Januar 1999 zur Woiwodschaft Lebuser Land. Küstrin-Kietz (1930 gebildet aus der Langen Vorstadt und dem eingemeindeten Dorf Kietz) wurde mit der Teilung der Stadt Küstrin durch Festlegung der deutsch-polnischen Grenze entlang der Oder entsprechend den Bestimmungen des Potsdamer Abkommens im Jahre 1945 zu einer selbständigen Gemeinde. Dieser wurden die weiteren westlich der Oder gelegenen Küstriner Stadtteile Kuhbrückenvorstadt und das zur Altstadt gehörende Gebiet zwischen der Oder und dem Oder-Vorflut-Kanal (sogenannte Oderinsel) angegliedert. Die auf Letzterer befindliche Artilleriekaserne der Deutschen Wehrmacht wurde nach 1945 von sowjetischen Armeeinheiten belegt. Die gesamte Oderinsel war daher bis zu deren Abzug 1991 militärisches Sperrgebiet. Die Brücken über die Oder wurden 1945 für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Gemeinde wurde 1954 zunächst in Friedensfelde und Ende des Jahres 1954 in Kietz umbenannt. Seit dem 3. Oktober 1991 heißt der Ort als Ergebnis einer Bürgerbefragung wieder Küstrin-Kietz. Am 30. Mai 1992 wurde mit der Verlängerung der Bahnlinie Berlin-Lichtenberg - Küstrin-Kietz nach Küstrin/Kostrzyn nad Odra ein Eisenbahngrenzübergang für den Personenverkehr eröffnet. Bis dahin diente die Bahnverbindung über die Oder lediglich dem Güterverkehr. Der Straßengrenzübergang im Zuge der Bundesstraße 1 wurde am 21. November 1992 freigegeben. Manschnow1336 erstmals erwähnt, rd. 1.250 Einwohner. Wappen der Ortsteile
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