Ladelund in Schleswig-Holstein


Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Karrharde
Koordinaten: 54° 51′ N, 9° 2′ O
Höhe: 20 m ü. NN
Fläche: 24,09 km²
Einwohner: 1499
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25926
Vorwahl: 04666
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 073
Adresse der
Amtsverwaltung:
Marktstr. 7-9
25917 Leck
Webpräsenz: www.amt-karrharde.de
Bürgermeister: Manfred Oechsle
Lage der Gemeinde Ladelund im Kreis Nordfriesland

Ladelund ist eine Gemeinde im Norden des Kreises Nordfriesland in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr

Ladelund liegt etwa 20 km nordöstlich von Niebüll an der deutsch-dänischen Grenze. Wenige Kilometer westlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 5 von Niebüll nach Tønder in Dänemark.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1352 datiert.

Im Herbst 1944 befand sich für 6 Wochen in der Nähe des Ortes das Konzentrationslager Ladelund, ein Außenlager des KZ Neuengamme. Zum Zwecke der Erinnerung an das Grauen besteht die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund.

Siehe dazu den Hauptartikel KZ Ladelund.

Politik

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 sieben Sitze, die SPD hat drei, der SSW zwei und die Wählergemeinschaft einen.

Wappen

Blasonierung: „In Gold ein roter Göpel, begleitet rechts von einem dreiblättrigen blauen Eichenzweig, links von einem blauen Kleeblatt, unten von drei durchgehenden blauen Wellenfäden.”[1]

Einrichtungen

Ladelund hat eine evangelische Kirche, eine deutsche und dänische Schule sowie mehrere Vereine. Das Dorf Ladelund betreibt Sportvereine wie z.B. die Wasserskisparte, es gibt einen Fussballplatz und einen Skateboardplatz sowie ein Jugendzentrum.

Sonstiges

Auf dem Gemeindegebiet befindet sich die Großbasis-Fernpeilanlage Typ "Wullenwever", welche vom Bundesnachrichtendienst und der Streitkräftebasis der Bundeswehr betrieben wird.

Quellen




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Informationsportal über Ladelund in Schleswig-Holstein - 25.5.2012