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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Bayern |
| Regierungsbezirk: |
Niederbayern |
| Landkreis: |
Dingolfing-Landau |
| Koordinaten: |
48° 40′ N, 12° 40′ O |
| Höhe: |
390 m ü. NN |
| Fläche: |
84,37 km² |
| Einwohner: |
12.952 |
| Bevölkerungsdichte: |
154 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
94405 |
| Vorwahl: |
09951 |
| Kfz-Kennzeichen: |
DGF (alt: LAN) |
| Gemeindeschlüssel: |
09 2 79 122 |
Adresse der
Stadtverwaltung: |
Oberer Stadtplatz 1
94405 Landau |
| Webpräsenz: |
www.landau-isar.de
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| Bürgermeister: |
Josef Brunner (CSU) |
Landau an der Isar (amtlich: Landau a.d.Isar) ist die zweitgrößte Stadt im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.
Geschichte
Landau wurde 1224 vom Wittelsbacher Herzog Ludwig dem Kelheimer gegründet. Die Stadt war lange Pflegamt und gehörte zum Rentamt Landshut des Kurfürstentums Bayern. Landau besaß ein Stadtgericht mit weitgehenden magistratischen Eigenrechten (Landgericht).
Bis zur bayerischen Kreisreform 1972 war Landau Kreisstadt eines eigenen Landkreises mit dem KFZ-Kennzeichen LAN. Im Gegenzug wurden im selben Jahr die ehemaligen Landgemeinden Frammering, Mettenhausen, Reichersdorf und Zeholfing sowie Teile der Gemeinde Kammern und Ganacker eingemeindet. 1978 erfolgte die Eingemeindung der Gemeinde Höcking .
Persönlichkeiten
Ehemalige Landauer
- Uschi Glas, Schauspielerin
- Jakob Ziegler, Mathematiker
- Christian Jungwirth, Schauspieler, Sprecher und Bayern 1-Wetterexperte
- Manfred Böckl, Schriftsteller
- Stadtpfarrer Johann Baptist Huber, Streiter gegen das NS-Regime
- Norbert Niemann, Autor
Ehrenbürger
- Alois Schlögl (1893–1957), CSU-Politiker, Landtagsmitglied und Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1948–1954)
- Arthur Piechler (1896–1974), Domorganist in Augsburg und Komponist
- Hans Kick (1917-2000), 1. Bürgermeister (1966-1984)
Sehenswürdigkeiten
- Spätgotische Pfarrkirche mit bedeutendem Flügelaltar aus dem Umfeld von Hans Leinberger in Usterling
- Heimatmuseum
- Stadtpfarrkirche St. Maria; die Stadtpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt (Patrozinium am 15. August) wurde 1713 unter Stadtpfarrer Phillip Rappoldsberger von Dominikus Magazin erbaut. Sie gilt als der schönste und größte barocke Kirchenbau im unteren Isartal. Der Kirchenraum erstrahlt mit seinem prächtigen barockem Hochaltar und den acht Seitenaltären.
- Schloss Wildthurn
- Niederbayerisches Archäologiemuseum im Kastenhof
- Wachsender Felsen in Usterling
- Teufelstritt in Zulling
- Steinfelskirche; die Kirche "Zur Drei Mal großen Mutter im Steinfelsen" entstand nach dem Dreißigjährigen Krieg und wurde unter Stadtpfarrer Phillip Rappoldsberger erbaut. Sie beherbergt viele Votivtafeln aus dem 17. und 18. Jh. und zählt zu einer der bedeutendsten Wallfahrtskirchen im unteren Isartal.
- Friedhofskirche Hl. Kreuz; die Kirche ist die älteste Kirche der Stadt. Über ihre Entstehungsgeschichte ist weniger bekannt, allerdings nimmt man an, dass sie um 1590 erbaut wurde. Unter Stadtpfarrer Rappoldsberger wurde eine barocke Flachdecke mit Gemälde eingezogen und der Turm erhöht, auch wurden teilweise gotische Elemente entfernt. Von 1998 bis 2006 wurde die Kirche gründlich innen und außen renoviert und erstrahlt nun in neuem alten Glanz.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
- Brauerei Krieger
- Einhell AG
- Dräxlmaier Group
- Fruchthof Landau/Isar
- Isoflock
- Hefele KG
- Huber GmbH
- Spedition Niedermaier
Verkehr
Die Stadt ist durch die Bundesstraße 20 und die Bundesautobahn 92 erschlossen und liegt an der Bahnlinie Landshut–Wörth a.d.Isar–Dingolfing–Landau a.d.Isar–Wallersdorf–Plattling.
Staatliche Einrichtungen
- Jugendarrestanstalt
- Amt für Ländliche Entwicklung (ehem. Flurbereinigungsamt)
- Forstamt
- Amt für Landwirtschaft
- Vermessungsamt
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Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.
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