
|
Langenmosen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schrobenhausen. Gemeindeteile
GeschichteFrühbesiedlung 550 - 650 n. Chr.Langenmosen ist eine der bedeutendsten und ältesten Siedlungen im Umland von Schrobenhausen. Das agilofingische Mosa - eine der früheren Bezeichnungen für Langenmosen - war Mittelpunkt einer Urpfarrei, eines Gerichtsbezirkes und einer Gmain. Statt der heutigen drei Ortschaften hatte es einst zehn zu Mosen gehörende Siedlungen gegeben. Sandizell im Süden, bis nach Königslachen im Osten. An die abgegangenen sieben Siedlungen (Ortschaften) erinnern heute nur noch einzelne Flurnamen. Die frühbajuwarischen Reihengräber auf Moosberg-"Fibet", sind die sichersten Zeugnisse für Langenmosens Frühbesiedlung von 550 bis 650. MittelalterWie der Chronist weiter berichtet, ist im Unterdorf innerhalb von vier Jahrhunderten eine starke Siedlung herangewachsen, die der reiche und angesehene Graf Perchtold 1045 bis 1112 mit Stolz sein "Civitas" nannte. Bruderkriege und dynastische Erbstreitigkeiten haben im 14. Jahrhundert auf lange Zeit das wirtschaftliche Leben im ganzen Gau und in Mosen unterbrochen. Als man an den Aufbau ging, gab es keine Einödbauern, keine Einzelhöfe, keine Burgsitze und keine Edelmannsgüter mehr. Vom "Hill-Eck" am Höcherberg bis zur Grabmühle reihte man dem Dorfsträßl entlang Hofstatt an Hofstatt. So entstand das lange Dorf und schon vor Ende des 14. Jahrhunderts lesen wir in Überlieferungen da und dort "Lang- oder Lanngnmosen". GegenwartHeute ist Langenmosen aufgrund der Gemeindegebietsreform Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Schrobenhausen. Malzhausen (früher selbstständige Gemeinde) wurde durch die Eingemeindung ein Ortsteil von Langenmosen. Der früher dazugehörende Ortsteil Ludwigsmoos, geographisch zum Donaumoos zu rechnen, musste an die neu gebildete Donaumoosgemeinde Königsmoos abgegeben werden. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
