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Langquaid ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Langquaid. GeografieLangquaid liegt zwischen Landshut und Regensburg im "Sandgürtel" von Abensberg an der Großen Laber. Die Ortschaft ist bequem zu erreichen über die Bundesautobahn 93, Ausfahrt Hausen aus Richtung Regensburg, Ausfahrt Bachl/Abensberg aus Richtung München. GeschichteLangquaid entstand an der Kreuzung zweier bedeutender Verkehrswege der Römer: Die "Italienstraße" verlief vom nahegelegenen Regensburg über Landshut in Richtung Süden, während die "via augusta" - heute "Ochsenstraße" genannt, von Abensberg entlang des Tals der Großen Laber nach Straubing führte. Erstmals erwähnt wurde Langquaid 771 von Bischof Arbeo von Freising in der Lebensbeschreibung des Hl. Emmeram. Der damalige Name "Ferronifeida" kann mit Fernweide übersetzt werden, ein Hinweis auf die sumpfigen Wiesen im Labertal. Im 13. Jhd. warb der Grundherr Ludwig der Kelheimer Handwerker und Kaufleute an, die sich zu beiden Seiten der Straße niederließen, so dass eine geschlossene Platzanlage entstand, wie sie typisch für einen niederbayerischen Markt ist. Bereits im herzoglichen Urbar von 1280 findet sich der erste Nachweis für das vom Kaiser ausgestellte Marktrecht. Heute wird der Markplatz von stilvollen Bürgerhäusern gesäumt, deren Treppengiebel und Türmchen auf das 19. Jhd. zurückgehen. Die Pfarrkirche St. Jakob ist eine im Kern spätromansiche Kirche, die im 18. Jhd. barockisiert wurde. SehenswürdigkeitenSieben Kilometer nördlich von Langquaid befindet sich in Hellring die barocke Wallfahrtskirche St. Ottilia. Wirtschaft und InfrastrukturLandwirtschaftlich ist die Region wegen der optimalen Boden- und Klimabedingungen ein wichtiges Spargelanbaugebiet. SonstigesAußerhalb des Ortes befindet sich ein Munitionshauptdepot der Bundeswehr (MunHptDep Schierling). Es wurde von 1937 bis 1939 als Luftwaffenmunitionsanstalt erbaut und soll zum Jahresende 2009 aufgelöst werden. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
