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Lauta (sorbisch: Luty) ist eine Kleinstadt im Landkreis Kamenz ganz im Norden von Sachsen (Deutschland). Das Städtchen ist der einzige Ort der Niederlausitz, der heute zu Sachsen gehört. Geografie und VerkehrDie Stadt befindet sich ca. 15 km westlich der Stadt Hoyerswerda und ca. 15 km südöstlich von Senftenberg. Sie grenzt im Osten an das Land Brandenburg. Die B 96 führt durch die Gemeinde. Das Gemeindegebiet befindet sich am südlichen Rand des Lausitzer Seenlandes, im historischen Territorium der Niederlausitz, südlich der Schwarzen Elster. Der Erika-See befindet sich im Gemeindegebiet und der Senftenberger See etwas westlich davon. GeschichteDas Dorf Lauta wurde im Jahr 1374 als Luthe erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1652 wieder aufgebaut. Bekannt wurde Lauta vor allem durch das "Lauta-Werk", eine im Ersten Weltkrieg gebaute Aluminiumhütte, auf die wiederum der Produktname "Lautal" (Kunstwort) zurückgeht. Werksleiter war von 1956 bis 1963 Dipl.-Chemiker Alfred Götze. Als Wohnort für die Arbeiter entstand 1918 die Gartenstadt Lauta-Nord und 1928 die Gartenstadt Erika, welche der Architekt Ewald Kleffel entwarf. Die für das Bauhaus in Dessau verwendeten Aluminium-Beschläge (Türgriffe etc.) der Marke BALUMIN (Al) der Firma Batz & Cokamen aus dem Aluminiumwerk und waren eine im Lautawerk unter der Bezeichnung G54 gefertigten Legierung. Im Zweiten Weltkrieg waren auch im Lautawerk osteuropäische Zwangsarbeiter eines nahegelegenen Lagers eingesetzt. Im Jahr 1965 erhält Lauta das Stadtrecht. Seit dem 13. Dezember 2000 gehört der Ort Laubusch zur Stadt Lauta. Auf dem alten Werksgelände entstand in einer Bauzeit von 2 Jahren 2002-2004 eine Thermische Abfallbehandlungsanlage - die TA Lauta. OrtsgliederungDie Ortsteile sind Lauta, Lauta-Dorf, Laubusch und das am 1. Januar 2007 eingemeindete Leippe-Torno. Sehenswürdigkeiten
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