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Lautenbach ist eine Gemeinde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. GeografieGeografische LageLautenbach liegt am Eingang des Renchtals im nördlichen Schwarzwald. Mehr als zwei Drittel der Gemeindefläche besteht aus Wäldern. NachbargemeindenDie Gemeinde grenzt im Norden an Kappelrodeck, im Osten an Ottenhöfen, im Süden an die Stadt Oppenau und im Westen an die Stadt Oberkirch. GliederungZur Gemeinde Lautenbach gehören die Ortsteile Winterbach, Sendelbach, Sohlberg, Spitzenberg, Hubacker und Sulzbach. GeschichteIm Jahre 1233 wurde in einer Urkunde des Klosters Allerheiligen das Hofgut Lautenbach erwähnt, andere Güter im unteren Renchtal wurden bereits im 10. Jahrhundert erwähnt. Es entwickelte sich jedoch keine geschlossene Siedlung sondern Lautenbach blieb über Jahrhunderte eine Ansammlung von Weilern und Gehöften in Streulage. Von 1316 bis 1803 gehörte der Ort zum Erzbistum Straßburg und kam dann zum neu gegründeten Großherzogtum Baden. 1815 wurde Lautenbach eine selbständige Kommune. In der Kommunalreform 1971 – 1975 konnte die Gemeinde ihre Selbstständigkeit erhalten. PolitikDie Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Oberkirch an. GemeinderatDem Gemeinderat gehören neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden zehn Mitglieder an, fünf von der CDU und fünf von der Bürgerliste. Bürgermeister
Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeDas Wahrzeichen Lautenbachs ist die zwischen 1471 und 1488 erbaute spätgotische Wallfahrtskirche Maria Krönung. Als Baumeister schuf Hans Hertwig eine anspruchsvolle Architektur, bei der die Netzgewölbe besonders herauszuheben sind. Die spätgotischen Glasmalereien entstammen der Werkstatt des Peter Hemmel von Andlau. Ein besonderes Zeichen für den tief verwurzelten Glauben ist die große Zahl an Marien-Bildstöcken, die sich überall in der Lautenbacher Gemarkung finden. Wirtschaft und InfrastrukturLautenbach wandelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg von einer rein bäuerlich geprägten Gemeinde zu einer Wohngemeinde mit mehreren hundert Auspendlern in die Industrie- und Gewerbestandorte der Umgebung. Hinzu kam der Tourismus im Renchtal, an dem die Gemeinde mit 20.000 Übernachtungen im Jahr einen guten Anteil für sich verbuchen kann. Die Landwirtschaft Lautenbachs ist durch Wein- und Obstbau geprägt. VerkehrDie Gemeinde ist mit der Renchtalbahn mit Appenweier und vielen Orten der Ortenau verbunden. Den ÖPNV führt die Ortenau-S-Bahn im Tarifverbund Ortenau. BildungIn Lautenbach gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Alle weiter führenden Schulen befinden sich in den umliegenden Städten. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
