Lauterach in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Koordinaten: 48° 15′ N, 9° 35′ O
Höhe: 518 m ü. NN
Fläche: 13,77 km²
Einwohner: 604
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89584
Vorwahl: 07375
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 073
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lautertal Straße 16
89584 Lauterach
Webpräsenz: www.gemeinde-lauterach.de
Bürgermeister: Bernhard Ritzler

Lauterach ist eine kleine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen.

Geografie

Geografische Lage

Lauterach liegt am Rand der Schwäbischen Alb, wo die Große Lauter in die Donau mündet, etwa 35 km südwestlich von Ulm.

Gliederung

Zur Gemeinde gehören neben Lauterach noch die Ortsteile Neuburg, Talheim und Reichenstein.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an die Stadt Ehingen, im Süden an Untermarchtal und Obermarchtal, sowie im Westen an Rechtenstein und Emeringen.

Geschichte

Lauterach, dessen Name sich vom Flussnamen Lauter ableitet, wurde erstmals 1229 urkundlich erwähnt. Nach verschiedenen wechselnden Herrschaften kam das Gebiet 1803 (außer Talheim, das erst 1806 folgte) endgültig an Württemberg. Mit Einrichtung des Oberamts Zwiefalten 1809 wurde das heutige Gemeindegebiet diesem zugeordnet, kam aber bereits 1810 zum Oberamt Ehingen. Seit der kommunalen Neugliederung 1938 gehörte Lauterach zum Landkreis Ehingen, der am 1. Januar 1973 im Alb-Donau-Kreis aufging. 1973 schloss sich die Gemeinde der Verwaltungsgemeindschaft Munderkingen an und konnte so ihre Selbständigkeit erhalten.

Neuburg

Neuburg wurde erstmals urkundlich in den 1260er Jahren erwähnt. Es wurde 1803 nach Lauterach eingemeindet.

Reichenstein

Reichenstein wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Es entstand als Weiler um die gleichnamige Burg herum. Die dort gelegene Laufenmühle wurde erstmals 1492 unter der Bezeichnung Lauffen die mulin erwähnt. Reichenstein wurde 1812 nach Lauterach eingemeindet.

Talheim

Talheim ist der älteste Teilort Lauterachs, es wurde bereits 776 urkundlich erwähnt. Seit 1743 gehörte es den Grafen von Fugier, bevor es 1806 an Württemberg fiel und dort dem Oberamt Ehingen zugeordnet wurde. 1815 wurde Talheim nach Lauterach eingemeindet.

Eingemeindungen

  • 1803: Neuburg
  • 1812: Reichenstein
  • 1815: Talheim

Religionen

Lauterach ist vorwiegend katholisch geprägt. Neben der Pfarrkirche im Ortsteil Neuburg bestehen auch Kapellen in den übrigen Ortsteilen. Die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern, Vinzenz von Paul betreibt im Ortsteil Talheim ein Erholungsheim für Ordensschwestern.

Die wenigen evangelischen Bewohner Lauterachs gehören zur Kirchengemeinde in Mundingen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • Fa. ”Perlette”
  • Günther Kratt - Langholztransport - Brennholzverkauf

Bildung

Lauterach verfügt über eine Grundschule für die ersten und zweiten Klassen. Dritt- und Viertklässler besuchen die Schule in Untermarchtal, deren Erst- und Zweitklässler im Gegenzug in Lauterach zur Schule gehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Burgruine Reichenstein

Vereine

  • DRK - Ortsverein Lauterach Kirchen
  • Fasnetsverein - Lauterach e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr Lauterach
  • Frühschoppenverein "Still Vergnügt" - Gasthaus Krone
  • Gesangverein "Eintracht Lauterach" e.V. und Katholischer Kirchenchor Neuburg
  • Landjugendgruppe
  • Sportclub Lauterach e.V.
  • Wanderverein
  • Zeltlagergruppe - Katholische Kirchengemeinde
  • Mutter - Kindgruppe



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Informationsportal über Lauterach in Baden-Württemberg - 25.5.2012