Leibertingen in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Sigmaringen
Koordinaten: 48° 3′ N, 9° 1′ O
Höhe: 806 m ü. NN
Fläche: 47,20 km²
Einwohner: 2293
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88637
Vorwahl: 07466
Kfz-Kennzeichen: SIG
Gemeindeschlüssel: 08 4 37 072
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 13
88637 Leibertingen
Webpräsenz: www.leibertingen.de
Bürgermeister: Armin Reitze

Leibertingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Sigmaringen.

Geografie

Geografische Lage

Leibertingen liegt in 600 bis 850 Meter Höhe direkt über dem Donautal auf dem Heuberg, einer Hochfläche am Südrand der Schwäbischen Alb, etwa 22 km von der Kreisstadt Sigmaringen und 24 km von Tuttlingen entfernt.

Gemeindegliederung

Neben dem namengebenden Leibertingen gehören zur Gemeinde noch die Ortsteile Altheim, Kreenheinstetten und Thalheim.

Geschichte

Leibertingen wurde im Jahre 1275 erstmals urkundlich erwähnt; der Ortsteil Altheim jedoch bereits im Jahre 768, sowie Kreenheinstetten im Jahre 793.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Burg Wildenstein - Die Festung befindet sich auf einem steil abfallenden Felsen etwa 200 m über der Donau in der Nähe von Beuron. Sie wurde schon 1077 urkundlich als Burg erwähnt und im Zeitraum des 15. bis zum 16. Jahrhundert zur Festung umgebaut. Seit 1971 befindet sich auf der Burg eine Jugendherberge, zuvor war die gesamte Anlage durchgreifend renoviert worden.

Sport

Bei Leibertingen befindet sich ein Segelfluggelände. Dort finden jährlich diverse Veranstaltungen statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 443.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • In Kreenheinstetten wurde der Barockprediger Abraham a Sancta Clara (1644-1709) geboren.
  • Ebenfalls in Kreenheinstetten wurde der Pfarrer Balthasar Bücheler (1615/18-1687) geboren. Er war mit Abraham a Sancta Clara verwandt und verschwägert und veranlasste neben anderen, dass der später so berühmte Mönch die Lateinschule besuchen konnte. Bücheler starb am 30. Oktober 1687 in Sigmaringen-Gutenstein und wurde in der dortigen St. Gallus-Kirche beerdigt (sein Epitaph wurde anlässlich einer späteren Kirchenrenovierung neben der Kirche aufgestellt).

Literatur

  • Christoph Schmider & Edwin Ernst Weber: Kommunale und kirchliche Archivpflege im ländlichen Raum: Geschichte, Probleme und Perspektiven am Beispiel des Gemeinde- und Pfarrarchivs Kreenheinstetten. Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Sigmaringen, Band 5. Saulgau: Gebr. Edel & Co., 1997. ISBN 3-931634-01-9.



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Informationsportal über Leibertingen in Baden-Württemberg - 25.5.2012