Leimbach in Rheinland-Pfalz


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Adenau
Koordinaten: 50° 24′ N, 6° 56′ O
Höhe: 270 m ü. NN
Fläche: 15,65 km²
Einwohner: 542
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53518
Vorwahl: 02691
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 044
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Kirchstraße 15
53518 Adenau
Ortsbürgermeister: Hans-Peter Frings

Leimbach ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Adenau im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Geographie

Die Ortsgemeinde besteht aus den Ortsteilen Leimbach, das im Westen des Ortes liegt, Gilgenbach im mittleren Bereich Leimbachs sowie Adorferhof, das am östlichen Ende liegt. Der Ortsteil Leimbach hatte im Januar 2004 344 und Gilgenbach mit Adorferhof zusammen 217 Einwohner.

Nachbargemeinden sind Dümpelfeld im Norden, Kaltenborn im Westen, Adenau im Süden sowie Reifferscheid im Westen.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 25. Mai 1163 in einem Brief Konrad von Gilgenbachs. Nachdem er bis 1290 zur Grafschaft Nürburg gehörte, ging das heutige Gemeindegebiet zum kurkölnischen Amt Nürburg.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Leimbach an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen, die Elektrifizierung fand in den 1920er-Jahren statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch Leimbach bombardiert. Dabei wurde am 8. Oktober 1944 die frühere Leimbacher Mühle zerstört; schwere Bombenschäden entstanden auch am 22. und 29. Oktober 1944.

Die heutige Ortsgemeinde Leimbach entstand erst mit der Gebietsreform am 1. November 1970. 1972 wurden auch in den Ortsteilen Gilgenbach und Adorferhof Wasserleitungen verlegt. Eine angestrebte Eingemeindung nach Adenau verhinderte der Stadtrat 1975.

Die im Jahr 1989 begonne Erneuerung des Dorfplatzes wurde 1990 abgeschlossen. In einem zweiten Bauabschnitt wurden dort bis 1994 die Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Im Dezember 1992 wurde mit dem Bau des Gemeindezentrums Leimbach begonnen, der im Mai 1994 eingeweiht wurde. 2002 wurde der Anschluss des kompletten Gemeindegebietes an das Abwassernetz beendet.

Namensherkunft

Der Name „Leimbach” bedeutet in etwa „verschlammtes Gewässer”, da „Leim” im Alt- und Mittelhochdeutschen mit „Lehm” zu übersetzen ist. Die Endung „Bach” soll fränkischen Ursprungs sein. Daher könnte die Gründung Leimbachs vermutlich schon in der fränkischen Zeit erfolgt sein.

Verkehr

Leimbach wird von der Bundesstraße 257 durchquert, die den Ort mit Adenau im Süden und Dümpelfeld im Norden verbindet.

Weblinks/Quellen

  • www.leimbach-eifel.de



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Informationsportal über Leimbach in Rheinland-Pfalz - 25.5.2012