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Lemnitz ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Triptis im thüringischen Saale-Orla-Kreis am Rande des Thüringer Waldes. GemeindegliederungDie Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Lemnitz und Leubsdorf GeschichteDer Ortsname Lemnitz geht wahrscheinlich auf einen slawischen Personennamen zurück. So heißt er 1378 Lubenwicz bzw. Lubinwicz und schon 1537 Lemnitz. Im Jahre 1879 bestand Lemnitz aus einem Rittergut mit 34 Wohnhäusern und 173 Einwohnern. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
SehenswürdigkeitenDas barocke Lemnitzer Schloss wurde in den Jahren von 1739 bis 1747 erbaut und war früher im Besitz des berühmten Sprachforschers Hans Conon von der Gabelentz. Von 1962 bis 1996 befand sich in dem Schloss ein Seniorenheim. Der ehemalige Hauptsitz des Rittergutes wird heute als Wohnhaus und das Nebengebäude als Gemeindesitz mit Vereinsräumen genutzt. Die zu dem Rittergut gehörende Scheune beherbergt seit 1999 als "Museumsscheune" eine Ausstellung alter landwirtschaftlicher Klein- und Großgeräte sowie eine Begegnungsstätte mit Saal. WappenDas Wappen von Lemnitz ist dreigeteilt im mittleren Teil befindet sich eine weiße, dreizackige Heugabel auf rotem Grund, in den beideren unteren Teilen befindet sich rechts die Abbildung einer grünen Eichel auf weißem Grund und links eine grüne Ähre auf weißem Grund. Das Wappen nimmt Bezug auf das Familienwappen der früheren Schlosswirtschaft von der Gabelentz, durch die Ähre wird der landwirtschaftliche Charakter der Gemeinde symbolisiert und die Eichel ist ein Symbol für den Ortsteil Leubsdorf. VereineIn Lemnitz gibt es einen, 1978 gegründeten, Faschingsverein sowie einen Jugendverein und einen Sprach- und Kulturverein von der Gabelentz e. V. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
