Letschin in Brandenburg


Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Koordinaten: 52° 38′ N, 14° 22′ O
Höhe: 8 m ü. NN
Fläche: 141,28 km²
Einwohner: 4844
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15324
Vorwahl: 033475
Kfz-Kennzeichen: MOL
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 274
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 30a
15324 Letschin
Webpräsenz: www.letschin.de
Bürgermeister: Michael Böttcher (Letschin FWL)

Letschin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Letschin liegt im Oderbruch,

Gemeindegliederung

Für die Gemeinde Letschin sind 10 Ortsteile ausgewiesen.

  • Gieshof-Zelliner Loose
  • Groß Neuendorf
  • Kiehnwerder
  • Kienitz
  • Letschin
  • Neubarnim
  • Ortwig
  • Sietzing
  • Sophiental
    • Zu Sophiental gehört das Dorf Sydowswiese mit etwa 50 Einwohnern. Die erste urkundliche Erwähnung der Sydower Wiesen erfolgte 1750, ab 1764 gab es hier eine Kolonie gegründet welche der Familie Sydow gehörte.[1]
  • Steintoch

Geschichte

Der Ort Letschin wurde 1336 erstmals urkundlich erwähnt. Als ursprüngliches Bauerndorf, welches mit Frondienste, Kriege und Überschwemmungen zu kämpfen hatte, entwickelte sich Letschin zu einer fortschrittlichen Gemeinde. Es siedelten sich Händler und Handwerker an. Johann Gottlieb Koppes führte den Anbau von Zuckerrüben ein und errichtete eine Zuckerfabrik. Somit hatten die Bauern ein stabiles Einkommen, was sich positiv auf den Ort Letschin auswirkte. Es wurden Chausseen gebaut und wichtige Bahnlinien nach Wriezen, Seelow und später auch nach Frankfurt (Oder) und Eberswalde eröffnet. Letschin erhielt 1863 die Marktgerechtigkeit. Es standen Gaststätten, Hotels und Festsäle zu Verfügung. Der Ort besaß ein gutes Schulsystem, eine Druckerei, eine Kirche, mit einem von Karl Friedrich Schinkel entworfenen Kirchturm und viele andere Bauten des Letschiner Baumeisters C. Schüler. 1905 dankte die Gemeinde dem Alten Fritz mit einem Denkmal der Trockenlegung des Oderbruches. In den Wirren des Krieges verschwand das Standbild vom Alten Fritz. Somit wurde es vor dem Einschmelzen gerettet. Heute hat dieses Denkmal wieder seinen Platz im Dorfbild gefunden. Da der Ort in der Hauptkampffrontlinie zur Eroberung von Berlin im Zweiten Weltkrieg lag, wurde er im April 1945 stark zerstört. Wohngebäude, Betriebe und Geschäfte sowie auch das Kirchenschiff vielen den Kampfhandlungen zum Opfer. Außerdem hatten die Eltern von Theodor Fontane eine Apotheke die heute noch existiert in Letschin

Politik

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde besteht aus 18 Gemeindevertretern

  • SPD 7 Sitze
  • CDU 5 Sitze
  • FWL 4 Sitze
  • SgdVsSt 1 Sitz
  • PDS 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)

Bürgermeister

Herr Michael Böttcher wurde am 13. Februar 2005 zum neuen hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Letschin gewählt. Das Dienstverhältnis der ehemaligen Bürgermeisterin Jutta Lieske ruht für die Zeit der Wahrnehmung des Landtagsmandates.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde zeigt ein von einer Schlange umwundenen Eichenstumpf mit beiderseits drei Blättern, darauf ein goldbewehrter roter Hahn mit erhobenen rechten Fuß.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Ausstellungen & Museen

Alte Schmiede Groß Neuendorf

Letschiner Heimatstuben Haus Birkenweg

Sonstiges

Jüdischer Friedhof Groß Neuendorf




Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Letschin in Brandenburg - 25.5.2012