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Leuchtenberg ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Tännesberg. GeografieGeografische LageLeuchtenberg liegt südlich von Weiden im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald. Nahe Leuchtenberg befinden sich die landschaftlich reizvollen Täler der Flüsse Pfreimd, Lerau und Luhe. Ausdehnung des MarktgebietsDer Markt Leuchtenberg besteht aus den Ortsteilen Bernrieth, Burgmühle, Döllnitz, Hermannsberg, Kleinpoppenhof, Kleßberg, Lerau, Leuchtenberg, Lückenrieth, Michldorf, Preppach, Sargmühle, Schmelzmühle, Schönmühle, Steinach, Unternankau, Wieselrieth und Wittschau. GeschichteIm Jahr 1124 wurde Leuchtenberg erstmal urkundlich erwähnt. Leuchtenberg war die Heimat der Landgrafen von Leuchtenberg. Der Markt Leuchtenberg war Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zur Gefürsteten Landgrafschaft Leuchtenberg, die seit 1714 kurbayerisch war (der Kurfürst führte den Titel, trug ihn jedoch nicht im Wappen). Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Kultur und SehenswürdigkeitenAuf der Burgruine Leuchtenberg finden alljährlich die Burgfestspiele Leuchtenberg statt. Veranstalter ist die Stadtbühne Vohenstrauß. Die Burganlage ist die meistbesuchte Freilichtbühne der Oberpfalz. Über der Ortschaft Leuchtenberg erhebt sich die Burgruine Leuchtenberg. Sie ist die größte und am besten erhaltene oberpfälzer Burgruine. Weitere Naturdenkmäler und Geotope sind:
Regelmäßige VeranstaltungenVon Mai bis August finden jährlich die Burgfestspiele statt. Im Dezember wird alljährlich die Burgweihnacht veranstaltet. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrLeuchtenberg liegt in der Nähe der Bundesautobahn A 6 (Saarbrücken - Waidhaus) sowie der Bundesstraßen B 14 (Stockach - Waidhaus) und B 22 (Bamberg - Cham) (Bayerische Ostmarkstraße / Glasstraße). SonstigesFür die gelungene Sanierung des historischen Ortskerns wurde Leuchtenberg 1992 mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet. Leuchtenberg ist gleichzeitig der Namensgeber einer in Regensburg von 1968 bis 1996 ansässigen katholischen Studentenverbindung. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
