Leuchtenberg in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt a.d.Waldnaab
Verwaltungsge-
meinschaft:
Tännesberg
Koordinaten: 49° 36′ N, 12° 15′ O
Höhe: 572 m ü. NN
Fläche: 32,37 km²
Einwohner: 1305
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92705
Vorwahl: 09659
Kfz-Kennzeichen: NEW
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 132
Gemeindegliederung: 18 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Innerer Markt 13
92705 Leuchtenberg
Webpräsenz: www.leuchtenberg.de
Bürgermeisterin: Waltraud Benner-Post (SPD)

Leuchtenberg ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Tännesberg.

Geografie

Geografische Lage

Leuchtenberg liegt südlich von Weiden im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald. Nahe Leuchtenberg befinden sich die landschaftlich reizvollen Täler der Flüsse Pfreimd, Lerau und Luhe.

Ausdehnung des Marktgebiets

Der Markt Leuchtenberg besteht aus den Ortsteilen Bernrieth, Burgmühle, Döllnitz, Hermannsberg, Kleinpoppenhof, Kleßberg, Lerau, Leuchtenberg, Lückenrieth, Michldorf, Preppach, Sargmühle, Schmelzmühle, Schönmühle, Steinach, Unternankau, Wieselrieth und Wittschau.

Geschichte

Im Jahr 1124 wurde Leuchtenberg erstmal urkundlich erwähnt. Leuchtenberg war die Heimat der Landgrafen von Leuchtenberg. Der Markt Leuchtenberg war Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zur Gefürsteten Landgrafschaft Leuchtenberg, die seit 1714 kurbayerisch war (der Kurfürst führte den Titel, trug ihn jedoch nicht im Wappen). Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Auf der Burgruine Leuchtenberg finden alljährlich die Burgfestspiele Leuchtenberg statt. Veranstalter ist die Stadtbühne Vohenstrauß. Die Burganlage ist die meistbesuchte Freilichtbühne der Oberpfalz. Über der Ortschaft Leuchtenberg erhebt sich die Burgruine Leuchtenberg. Sie ist die größte und am besten erhaltene oberpfälzer Burgruine. Weitere Naturdenkmäler und Geotope sind:

  • Heller Stein bei Steinach
  • Hoher Stein bei Leuchtenberg (verm. historische Kultstätte)
  • Teufels Butterfaß bei Burgmühle (Granitformation, Felsturm/nadel)
  • Burgberg Leuchtenberg
  • Granitfelsen "Steinhügel" bei Döllnitz
  • Franzosenfelsen im Südosten von Döllnitz
  • Gneis-Aufschlüsse an der Kainzmühlsperre
  • Granitfels "Teufelspranke" im Süden von Leuchtenberg
  • Ehemaliger Steinbruch im Nordwesten von Leuchtenberg
  • Kummerer Felsen im Nordosten von Leuchtenberg
  • Ehemaliger Steinbruch an der Luhe im Osten von Michldorf
  • Wolfslohklamm im Osten von Michldorf
  • Granitblöcke im Westen von Sargmühle

Regelmäßige Veranstaltungen

Von Mai bis August finden jährlich die Burgfestspiele statt.

Im Dezember wird alljährlich die Burgweihnacht veranstaltet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Leuchtenberg liegt in der Nähe der Bundesautobahn A 6 (Saarbrücken - Waidhaus) sowie der Bundesstraßen B 14 (Stockach - Waidhaus) und B 22 (Bamberg - Cham) (Bayerische Ostmarkstraße / Glasstraße).

Sonstiges

Für die gelungene Sanierung des historischen Ortskerns wurde Leuchtenberg 1992 mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet. Leuchtenberg ist gleichzeitig der Namensgeber einer in Regensburg von 1968 bis 1996 ansässigen katholischen Studentenverbindung.




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Informationsportal über Leuchtenberg in Bayern - 25.5.2012