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Leuterod ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland). GeografieGeografische LageUnmittelbar benachbarte Orte sind Moschheim im Südosten, Ötzingen im Nordosten, Siershahn im Westen und Wirges im Südwesten. Zusammen mit den ersten beiden Gemeinden grenzt Leuterod im Osten an den Malberg, mit 422 m ü. NN die markanteste Erhebung der Landschaft um Montabaur. Durch den Ort fließt der Aubach, der die Gemeinde - nach Leuteroder Lesart - in zwei „Bereiche” unterteilt: Das Unterdorf und die Insel. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Wirges an. GemeindegliederungDie Gemeinde besteht aus den zwei Ortsteilen Leuterod und Hosten. GeschichteDie Geschichte Leuterods reicht sehr weit zurück. Auf dem Malberg belegen Bodenfunde die Existenz einer keltischen Ringwallanlage (Kultstätte), die um 800 bis 600 v. Chr. auf dem Malberg errichtet wurde. Urkundlich erwähnt wird Leuterod zum ersten mal 1362 als Wendel de lutereide. Etwas früher, nämlich schon 1311, wird der Ortsteil Hosten, als Hovesteden, erwähnt. Leuterod und Hosten lagen in dieser Zeit im Montabaurer Pfarrsprengel (Pfarrbezirk), womit die Herren von St. Florin in Koblenz die Zehntrechte besaßen. 1563 wurden in Leuterod 12 „Feuerstätten” (Familien) gezählt. 120 Jahre später, aufgrund der furchtbaren Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges, waren es gerade mal eine mehr. Sagen zufolge wurde der Ort in dieser Zeit ganz zerstört und an einer anderen Stelle wiederaufgebaut. Der Altendorfer Weg soll, dieser Sage nach, der Weg zu dem alten Standort des Ortes sein. Bis 1803 war Leuterod kurtrierisch, kam dann zum Herzogtum Nassau und damit dann 1866 zu Preußen. Hervorzuheben ist noch, dass bereits 1563 eine Erbenmühle (Mehlmühle) in der Gemeinde Leuterod erwähnt wird. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat besteht aus 13 Ratsmitgliedern, einschließlich dem nebenamtlichen Bürgermeister, die bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden. (Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Durch einen gestürzten Stufengiebel geteilt von Grün und Silber: Vom unteren Schildrand wachsend ein Lilienstab in verwechselten Farben; unten überdeckt von einer roten Wellenleiste; oben rechts und links begleitet von je einer silbernen Rose mit silbernen Kelchblättern und einem goldenen Butzen. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
Vereine der Ortsgemeinde
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